30 April 2026, 16:33

Osnabrücker Karneval feiert Premiere mit zwei Prinzen an der Spitze

Eine Gruppe von Menschen marschiert bei der Pride Parade 2018 mit einer Regenbogenflagge und Musikinstrumenten, einige tragen Mützen, vor einem Hintergrund aus Laternenmasten, Bäumen, Hütten und einem bewölkten Himmel.

Osnabrücker Karneval feiert Premiere mit zwei Prinzen an der Spitze

Zum ersten Mal wird der Osnabrücker Karneval von einem königlichen Duo aus zwei Prinzen angeführt. Das Paar, das mit dem Motto "Kreuz und queer – bunt, das sind wir" auftritt, steht für einen historischen Wandel in der Tradition des Festes. Oberbürgermeisterin Katharina Pötter begrüßte sie als Symbole der Freude und persönlichen Freiheit für alle.

Bisher krönte das Karnevalsbürgerkomitee stets einen Prinzen und eine Prinzessin – oder manchmal auch nur einen Prinzen allein. In diesem Jahr bricht das Fest mit dieser Tradition und wird von zwei Prinzen geleitet. Einer von ihnen, Prinz Yut I, wurde in Thailand geboren und besitzt einen ausländischen Pass – ein weiterer Novum in der Geschichte des Karnevals.

Pötter beschrieb das Duo als Verkörperung eines inklusiven Geistes. Ihr Motto feiert Vielfalt und verbindet religiöse mit LGBTQ+-Themen. Die Entscheidung sorgt weit über die üblichen Karnevalskreise hinaus für Aufmerksamkeit.

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Die Ernennung zweier Prinzen markiert einen neuen Abschnitt für die Osnabrücker Karnevalstradition. Mit Prinz Yut I als erstem Amtsträger mit ausländischem Pass unterstreicht das Fest nun eine breitere Repräsentation. Das Duo steht für die Botschaft, dass jeder stolz darauf sein kann, so zu sein, wie er ist.

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