12 April 2026, 08:13

Passau diskutiert Wohnraum und Medizin-Campus mit SPD-Spitze

Gruppe von Menschen in einem Raum mit einem Podium, Mikrofon und einer Tafel mit der Aufschrift "Sancho-Stadtrat tritt dem Stadtrat bei", umgeben von Flaggen, Stühlen und einem Feuerlöscher.

Passau diskutiert Wohnraum und Medizin-Campus mit SPD-Spitze

Am 9. November 2025 empfing Passau zwei prominente Politiker zu Gesprächen über die lokale Entwicklung. Der SPD-Fraktionsvorsitzende Holger Grießhammer und die Landtagsabgeordnete Ruth Müller trafen sich im Rathaus mit Oberbürgermeister Jürgen Dupper und Bürgermeister Andreas Rother. Im Mittelpunkt des Besuchs standen die Themen Wohnraum, Infrastruktur sowie die Chancen, die mit dem neuen Medizin-Campus verbunden sind.

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Während des Treffens wurden Möglichkeiten erörtert, den bezahlbaren Wohnraum in Passau zu erhöhen. Die Stadt hat bereits Maßnahmen ergriffen, darunter einen Beschluss aus dem Jahr 2024, der ausreichend Bauland zu fairen Preisen sichern soll. Bei allen neuen Wohnprojekten ist nun ein Anteil an Sozialwohnungen oder mietpreisgebundenem Wohnraum vorgeschrieben.

Die Passauer Wohnen und Bauen GmbH ist aktiv am Bau von Mietwohnungen beteiligt, um die Nachfrage zu decken. Die Ausweitung des sozialen Wohnungsbaus blieb ein zentrales Thema – die Verantwortlichen betonten die Notwendigkeit eines größeren Angebots.

Neben dem Wohnraum ging es auch um Infrastrukturverbesserungen und das wirtschaftliche Potenzial des geplanten Medizin-Campus. Der Besuch bot zudem die Gelegenheit für einen direkten Austausch zwischen kommunalen und landespolitischen Vertretern.

Vor ihrer Abreise trugen sich sowohl Grießhammer als auch Müller in das Gästebuch der Stadt ein. Als Zeichen der Wertschätzung überreichte Oberbürgermeister Dupper ihnen ein Buch mit den Sehenswürdigkeiten Passaus.

Das Treffen unterstrich die Bemühungen Passaus, der Wohnungsnot entgegenzuwirken und sich auf künftiges Wachstum vorzubereiten. Mit ihrer Politik zu Bauland und sozialem Wohnungsbau will die Stadt die Lebenshaltungskosten im Rahmen halten. Gleichzeitig prägt das Projekt Medizin-Campus weiterhin die Debatten über lokale Entwicklung und Infrastrukturbedürfnisse.

Quelle