Pistorius wirft USA Schaden an der NATO vor - Pistorius wirft den USA unter Trump gezielte NATO-Schwächung vor
Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius hat die USA unter Präsident Donald Trump scharf kritisiert, weil sie die NATO schwächen würden. Seine Äußerungen erfolgten nach dem aggressiven Vorstoß Washingtons, Grönland zu erwerben, sowie der umstrittenen Haltung der US-Regierung in den Ukraine-Verhandlungen. Pistorius warnte, solche Schritte gefährdeten den Zusammenhalt des Bündnisses.
In jüngsten Stellungnahmen benannte Pistorius zwei zentrale Konfliktthemen: den US-Anspruch auf Grönland und die amerikanische Verhandlungsführung in der Ukraine-Frage. Während Trumps Präsidentschaft ab 2025 hatte die Regierung die Insel als "entscheidend für die nationale Sicherheit" deklariert. Beamte drohten europäischen Staaten sogar mit Strafzöllen – zunächst 10 Prozent, bis Juni auf 25 Prozent erhöht –, falls Dänemark sich weigere, das Territorium zu verkaufen. Noch vor Trumps Amtsantritt im Januar 2025 reiste dessen Sohn Donald Trump Jr. nach Nuuk, um dort proamerikanische Stimmung zu schüren.
Als weiteres Beispiel für die Untergrabung der NATO nannte Pistorius die US-Strategie in den Ukraine-Gesprächen. Er betonte, die Stärke des Bündnisses liege in der Zusammenarbeit seiner über 30 Mitglieder. Ohne diese Kooperation, so seine Warnung, könne Washington aufstrebenden Globalmächten nicht wirksam begegnen.
Der Minister machte deutlich, dass die NATO auch europäischen Interessen dienen müsse. Einseitige Schritte der USA schwächten die Partnerschaft, statt sie zu stärken, argumentierte er.
Pistorius' Aussagen spiegeln wachsende Besorgnis über die US-Politik unter Trumps Führung wider. Die Streitfragen um Grönland und die Ukraine-Verhandlungen werfen Fragen nach der künftigen Geschlossenheit der NATO auf. Seine Worte sind ein Appell für mehr Ausgewogenheit in den transatlantischen Beziehungen.
Danish PM Calls for NATO Arctic Commitment Amid US Tensions
The diplomatic pushback against US Greenland ambitions has intensified. At the Munich Security Conference:
- Danish Prime Minister Frederiksen urged NATO partners to commit to the Arctic Sentry mission, stating 'Now we have Arctic Sentry as a framework, but we must fill it with substance.'
- Her remarks directly respond to Washington's territorial claims, highlighting immediate transatlantic tensions over Arctic security.






