Polizei Mittelfranken zieht Bilanz nach vier Wochen Radverkehrskontrollen
Birgitta SchulzPolizei Mittelfranken zieht Bilanz nach vier Wochen Radverkehrskontrollen
Polizei Mittelfranken beendet einmonatige Aktion für mehr Radverkehrssicherheit
Die Polizei in Mittelfranken hat eine vierwöchige Kampagne zur Verbesserung der Sicherheit im Radverkehr abgeschlossen. Im Rahmen der Maßnahme kontrollierten Beamte fast 6.000 Radfahrer, E-Bike-Nutzer und Autofahrer – Teil der landesweiten Bemühungen, Risiken im Straßenverkehr zu verringern. Die Initiative ist ein zentraler Baustein des bayerischen Verkehrsicherheitsprogramms Bayern mobil – sicher ans Ziel bis 2030.
Wie die Bilanz zeigt, hielten etwa zwei Drittel der Überprüften sich an die Verkehrsregeln. Dennoch gab es rund 2.100 Verstöße, die zu Verwarnungen führten. Bei Radfahrern und E-Bike-Nutzern wurden etwa 1.500 Mal Ordnungswidrigkeiten wie Fahren in Einbahnstraßen entgegen der vorgeschriebenen Richtung, fehlende Beleuchtung, Handybenutzung während der Fahrt oder das Missachten roter Ampeln geahndet.
Besonders brisant: 15 Personen wurden mit illegal aufgerüsteten E-Bikes angetroffen – hier leiteten die Behörden formelle Ermittlungen ein. Auch Autofahrer blieben nicht unbehelligt: 150 von ihnen mussten sich wegen blockierter Radwege, falschen Parkens auf Radstreifen oder zu geringem Abstand beim Überholen von Radfahrern verantworten.
Die Aktion reiht sich in die kontinuierliche Sicherheitsarbeit der Region ein. Die Polizei Mittelfranken überwacht den Radverkehr ganzjährig und gibt regelmäßig Verhaltenshinweise über ihre Social-Media-Kanäle weiter. Die Ergebnisse zeigen, dass sich die Mehrheit der Verkehrsteilnehmer regelkonform verhält, eine nicht unerhebliche Zahl jedoch weiterhin ermahnt werden muss. Im Rahmen der langfristigen bayerischen Verkehrsicherheitsstrategie werden die Beamten auch künftig Kontrollen durchführen und mit Aufklärung für mehr Sicherheit sorgen. Weitere Aktionen und Präventionsmaßnahmen sind in den kommenden Monaten geplant.






