Regensburgs Bürgermeister-Stichwahl: Freudenstein gegen Burger im Finale
Dörthe KrauseStichwahl in Regensburg zwischen CSU und SPD - Regensburgs Bürgermeister-Stichwahl: Freudenstein gegen Burger im Finale
Regensburg steht vor einer Stichwahl um das Bürgermeisteramt, nachdem im ersten Wahlgang kein Kandidat die absolute Mehrheit erreichte. Die amtierende Bürgermeisterin Gertrud Maltz-Schwarzfischer (SPD) trat nicht erneut an und hinterlässt damit eine offene Position. Bei der Abstimmung setzten sich drei Hauptbewerber durch – doch keiner von ihnen konnte die notwendige Hürde für einen direkten Sieg nehmen.
Astrid Freudenstein (CSU) führte nach dem ersten Wahlgang mit 37,5 Prozent der Stimmen. Da sie die erforderlichen 50 Prozent verfehlte, kommt es nun zu einer Stichwahl. Dort trifft sie auf Thomas Burger (SPD), der sich knapp gegen Helene Sigloch von den Grünen durchsetzte.
Burger erhielt 19,1 Prozent der Stimmen – nur 0,2 Prozentpunkte mehr als Sigloch, die auf 18,9 Prozent kam. Angesichts dieses knappen Abstands werden beide Kandidaten nun um die Gunst der Wähler werben, bevor es in die entscheidende Runde geht. Maltz-Schwarzfischers Verzicht auf eine erneute Kandidatur hatte das Rennen von vornherein offen gestaltet und für ein enges Feld gesorgt.
In der Stichwahl wird sich entscheiden, wer künftig Regensburg regiert. Übrig geblieben sind Freudenstein und Burger, die sich nun im direkten Duell gegenüberstehen, nachdem keiner von beiden im ersten Anlauf eine klare Mehrheit erringen konnte.
Die Wahl am zweiten Wahlgang wird zeigen, ob Freudenstein oder Burger das Bürgermeisteramt übernimmt. Beide müssen nun um zusätzliche Unterstützung werben, bevor die endgültige Entscheidung fällt. Das Ergebnis wird die Führung der Stadt für die kommende Amtszeit prägen.