28 June 2026, 02:13

René Benko in U-Haft: Millionenbetrug und neue Enthüllungen im Signa-Skandal

Neue Vorwürfe gegen Benko: Hunderte Millionen im Spiel

René Benko in U-Haft: Millionenbetrug und neue Enthüllungen im Signa-Skandal

Münchner Staatsanwälte ermitteln gegen René Benko wegen des Verdachts auf Untreue und Betrug im Zusammenhang mit Hunderten Millionen Euro. Im Mittelpunkt des Falls stehen Vorwürfe, sein Unternehmen Signa Prime Selection habe als eine Art „finanzieller Staubsauger“ fungiert und Gelder von einem Projekt zum anderen umgeleitet. Benko befindet sich seit Januar 2025 im Rahmen der laufenden Untersuchungen in Untersuchungshaft.

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Die Ermittlungen begannen im Mai und konzentrieren sich darauf, wie mutmaßlich Mittel aus dem Bahnhofplatz-Projekt – einem Vorhaben für ein denkmalgeschütztes Gebäude – abgezogen und anderweitig verwendet wurden. Die Staatsanwaltschaft wirft Benko vor, dieselbe Vorgehensweise auch bei einer separaten Transaktion mit einem saudischen Staatsfonds angewandt zu haben.

Dieses aktuelle Verfahren ist bereits die 18. strafrechtliche Untersuchung zu Benkos Finanzgeschäften. Unterdessen wird sich der österreichische Oberste Gerichtshof am Donnerstag mit Berufungen in seinem ersten Prozess wegen betrügerischen Bankrotts befassen. Eine Verurteilung in diesem Fall würde ihn erstmals offiziell zum Verurteilten in der umfassenden Signa-Affäre machen.

In einer weiteren Entwicklung haben Benkos private Insolvenzverfahren eine ungewöhnliche Wendung genommen: Ermittler prüfen nun mehrere wertvolle Damenringe im Rahmen der finanziellen Überprüfungen.

Die Münchner Ermittlungen dauern an, während die Staatsanwälte die Geldflüsse über Signa Prime Selection untersuchen. Benko bleibt in Haft, während die juristischen Verfahren in Deutschland und Österreich weiterlaufen. Die Ergebnisse dieser Fälle könnten erhebliche finanzielle und rechtliche Folgen für die Beteiligten haben.

Quelle