28 June 2026, 12:10

Roland Berger enthüllt: Warum Arbeitgeber bei Mitarbeiterbenefits scheitern

Studie: Unternehmen in Deutschland investieren weiterhin in ihre Belegschaft und erhöhen die Mitarbeitervergütungen bis 2025

Roland Berger enthüllt: Warum Arbeitgeber bei Mitarbeiterbenefits scheitern

Roland Berger veröffentlicht größte Marktanalyse zu Arbeitnehmerleistungen in Deutschland

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Die Unternehmensberatung Roland Berger hat die bislang umfangreichste Marktstudie zu Arbeitnehmerleistungen in Deutschland vorgelegt. Für die Untersuchung wurden über 1.700 Teilnehmer befragt, vor allem HR-Entscheider, in Zusammenarbeit mit führenden Anbietern von Mitarbeiterbenefits und dem Bundesverband der Personalmanager (BPM). Der vollständige Bericht steht unter https://ots.de/Sim50b zum Download bereit.

Die Studie zeigt, dass Personalverantwortliche erhebliche Herausforderungen im Umgang mit dem Markt für Arbeitnehmerleistungen sehen. Über 80 Prozent beschreiben ihn als intransparent, und 82 Prozent haben Schwierigkeiten, sich im breiten Anbieterfeld zurechtzufinden. Zudem gibt es erhebliche Wissenslücken: 27 Prozent kennen die Steuerbefreiungen für Gesundheitsförderung nicht, 15 Prozent sind mit Gehaltsumwandlungsmodellen nicht vertraut, und fünf Prozent nutzen steuerbegünstigte Sachleistungen nicht.

Aktuell bieten Unternehmen ihren Mitarbeitern durchschnittlich 6,6 Leistungen an. Bis 2025 planen die meisten, das Angebot um 1,4 neue Benefits zu erweitern – mit der Energiewirtschaft als Spitzenreiter (1,9 zusätzliche Leistungen). Fast 90 Prozent der HR-Fachleute bevorzugen es, fünf bis zehn maßgeschneiderte Leistungen anzubieten, um besser auf die Bedürfnisse der Belegschaft einzugehen.

Die Hauptziele für den Ausbau der Benefits sind eine stärkere Mitarbeiterbindung und -zufriedenheit (89 Prozent), eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben (79 Prozent) sowie die Förderung des Wohlbefindens (77 Prozent).

Die Studie unterstreicht den klaren Bedarf an transparenteren und individuelleren Lösungen für Mitarbeiterleistungen. Unternehmen wollen gezielt neue Benefits einführen, um Bindung, Ausgleich und Wohlbefinden zu stärken. Die Ergebnisse zeigen zudem, dass HR-Teams besser über Steuervergünstigungen und Anbieteroptionen aufgeklärt werden müssen.

Quelle