Schwimmkurse für Geflüchtete in Münster stärken Integration und Sicherheit
Ben NetteSchwimmkurse für Geflüchtete in Münster stärken Integration und Sicherheit
Erfolgreiches Schwimmprojekt vereint Münstersche Organisationen zur Unterstützung von Geflüchteten
Das Integrations-Pilotprojekt hat lokale Akteure in Münster zusammengebracht, um Geflüchteten Schwimmkurse anzubieten. Die Kurse richten sich an Bewohnerinnen und Bewohner des ZUE Münster und werden von finanziellen und kommunalen Partnern unterstützt.
Verantwortlich für die Durchführung ist der Verein SwimSportTank e.V., ein Münsterscher Zusammenschluss mit einem interkulturellen Trainerteam. Viele der Übungsleiter sprechen die Muttersprachen der Teilnehmenden. Die zertifizierte Schwimmlehrerin Anke Sundermeier leitet Kurse für geflüchtete Kinder, Jugendliche, Frauen und erwachsene Männer.
Die Stadt Münster stellte für die Kurse das Hallenschwimmbad in Roxel zur Verfügung. Die Anlage war bereits Schauplatz der Initiative „NRW kann schwimmen!“, die in den vergangenen 14 Jahren über 5.000 Viert- und Fünftklässlern das Schwimmen beibrachte. Kerstin Dewaldt, Leiterin des städtischen Sportamts, betonte die Bedeutung von Sport für die Integration und die Notwendigkeit, Ertrinkungsunfälle zu verhindern.
Die Sparkasse Münsterland Ost unterstützte das Projekt finanziell. Die Vorstandsmitglied Mechtild Pieper erklärte, die Bank setze sich dafür ein, Menschen Perspektiven zu eröffnen, und sehe Schwimmen als eine essenzielle Lebenskompetenz. Stefan Centeno Hüttemann, zuständiger Dezernent für Wohnen und Flüchtlingshilfe, dankte allen Beteiligten für ihr Engagement.
Das Projekt stößt bei den Teilnehmenden auf große Resonanz und vermittelt Geflüchteten wichtige Fähigkeiten. Das vom Bezirksregierung betriebene ZUE Münster profitiert vom Erfolg der Initiative. Die Organisatoren sehen die Kurse als einen bedeutenden Schritt zur Förderung der Integration.
