Škoda plant 2026 einen elektrischen Siebensitzer und meldet Rekordgewinne
Elwira SpeerŠkoda plant 2026 einen elektrischen Siebensitzer und meldet Rekordgewinne
Škoda hat Pläne für ein neues elektrisches Siebensitzer-Modell enthüllt, das 2026 auf den Markt kommen soll. Der tschechische Automobilhersteller meldete zudem starke Finanzzahlen für das Jahr 2022, mit steigenden Umsätzen und einem höheren operativen Gewinn. Diese Schritte unterstreichen die Strategie des Unternehmens, Wachstum mit dem Umstieg auf die Elektrifizierung zu verbinden.
2022 stieg der Umsatz von Škoda um 4,7 Prozent auf 27,8 Milliarden Euro. Der operative Gewinn kletterte um 30 Prozent auf 2,3 Milliarden Euro – und das, obwohl der Nettogewinn des Volkswagen-Konzerns insgesamt zurückging. Das Unternehmen führte seinen Erfolg auf niedrigere Arbeits- und Energiekosten in Tschechien sowie ein breites Produktportfolio zurück.
Škoda strebt an, die operative Marge bis 2030 auf zehn Prozent zu steigern. Um dies zu erreichen, wird das Unternehmen weiterhin Verbrennermodelle wie den Fabia, Scala und Kamiq mindestens bis Ende des Jahrzehnts produzieren. Gleichzeitig erkundet der Hersteller Hybridtechnologien, um den Übergang zu Elektrofahrzeugen zu erleichtern.
Die Marke hat ausgeschlossen, eine eigene Version des VW ID.Every1 zu entwickeln, um eine Konkurrenz zum Mutterkonzern zu vermeiden. Auch die Verlegung der VW-Produktion in die tschechischen Werke wurde verworfen, da die eigenen Fabriken bereits ausgelastet sind. Stattdessen konzentriert sich Škoda auf Nischenmodelle wie den kommenden elektrischen Siebensitzer, um spezifische Marktanforderungen zu bedienen.
Die finanzielle Performance von Škoda verbesserte sich 2022 mit höheren Umsätzen und Gewinnen. Das Unternehmen plant, die Produktion von Verbrennern aufrechtzuerhalten, während es gleichzeitig in Hybrid- und neue Elektromodelle expandiert. Das langfristige Ziel bleibt eine operative Marge von zehn Prozent bis zum Ende des Jahrzehnts.
