15 May 2026, 18:17

Sungrow Hydrogen startet Hightech-Forschungslabor am Münchner Flughafen

Eine Zeichnung einer elektrostatischen Generatorenmaschine auf einem Tisch mit einem weißen Hintergrund, die Text auf ihrer Oberfläche enthält.

Sungrow Hydrogen startet Hightech-Forschungslabor am Münchner Flughafen

Sungrow Hydrogen eröffnet neues Forschungslabor am Flughafen München

Der chinesische Wasserstoffspezialist Sungrow Hydrogen hat am Flughafen München ein hochmodernes Forschungslabor in Betrieb genommen. Die nach deutschen Sicherheitsstandards konzipierte Einrichtung dient als europäisches Forschungs- und Entwicklungszentrum des Unternehmens und markiert einen weiteren Schritt in der internationalen Expansion des Konzerns, der bisher vor allem in China aktiv ist.

Das Münchner Labor umfasst vier spezialisierte Bereiche für physikalische, optische, chemische und elektrochemische Forschung. Ein achtfach redundantes Belüftungssystem sowie Echtzeit-Sensoren überwachen kontinuierlich die Wasserstoff- und Sauerstoffkonzentration, um höchste Sicherheit zu gewährleisten. Diese Maßnahmen entsprechen den strengen deutschen Industrievorschriften.

Die neue Einrichtung ergänzt Sungrows globale Infrastruktur. In China betreibt das Unternehmen bereits eine vollautomatisierte Produktionslinie für alkalische Elektrolyseure sowie eine 30-Megawatt-Testanlage. Das Münchner Labor wird unter anderem Projekte wie den vier Milliarden US-Dollar schweren Songyuan Hydrogen Energy Industrial Park unterstützen.

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Bei der Eröffnung des Labors stellte Sungrow zudem eine neu entwickelte Elektrolyse-Lösung vor. Gemeinsam mit dem Ingenieursdienstleister Wison Engineering wurde das containerbasierte „MegaFlex“-System entwickelt, das sich flexibel von Megawatt- bis in den Gigawatt-Bereich skalieren lässt. Durch sein modulares Design spart es Platz und senkt im Vergleich zu herkömmlichen Anlagen die Gesamtkosten.

Das Münchner Labor stärkt Sungrows Forschungsaktivitäten in Europa und treibt die Weiterentwicklung von Wasserstofftechnologien voran – darunter auch den „MegaFlex“-Elektrolyseur. Die Investition unterstreicht das Engagement des Unternehmens, die Infrastruktur für saubere Energien in Schlüsselmärkten weiter auszubauen.

Quelle