Tim Mälzer zwischen Handschrift und WhatsApp: Wie der Starkoch digital wird
Birgitta SchulzTim Mälzer zwischen Handschrift und WhatsApp: Wie der Starkoch digital wird
Starkoch Tim Mälzer ist seit langem ein bekanntes Gesicht im deutschen Fernsehen – unterhaltsam mit seinen Kochshows und seiner direkten Art. Doch trotz seiner Medienpräsenz gibt er offen zu, mit digitaler Kommunikation zu kämpfen – eine Haltung, die bei den Zuschauern weiterhin für Diskussionen sorgt.
2020 machte Mälzer Schlagzeilen, als er verriet, noch nie eine E-Mail geschrieben zu haben und sein Smartphone ausschließlich zum Telefonieren zu nutzen. Zudem gestand er, auf Emojis zu verzichten und handschriftliche Notizen digitalen Nachrichten vorzuziehen. Seine begrenzten Computerkenntnisse wurden später in einer Fernsehsendung auf die Probe gestellt, als er gegen eine 85-jährige Frau antrat, die in zwei Minuten 910 Anschläge schaffte – und damit seine eigenen Tippschwächen offenlegte.
Seither zeigt der Koch jedoch Anzeichen von Anpassung. Zwar schreibt er nach wie vor lieber von Hand, doch mittlerweile verschickt er Sprachnachrichten über WhatsApp und hat seine digitale Präsenz ausgebaut. Auf seinem Instagram-Account teilt er Kochtipps, gibt Einblicke hinter die Kulissen seiner Restaurants und postet persönliche Updates. Auch an Streaming-Projekten hat er mitgewirkt – ein Zeichen für seine wachsende Vertrautheit mit digitalen Plattformen.
Mälzers offene Worte über seine Schwierigkeiten mit der Technik lösen gemischte Reaktionen aus. Einige Zuschauer schätzen seine Ehrlichkeit und Authentizität, andere kritisieren seine Zurückhaltung bei modernen Kommunikationsmitteln.
Obwohl Mälzer nach wie vor zu Papier und Stift greift, deutet seine jüngste digitale Aktivität auf einen Wandel hin. Seine schrittweise Nutzung von sozialen Medien und Messengerdiensten spiegelt einen neuen Umgang mit Technologie wider. Vorerst bleibt es seine Mischung aus altbewährten Gewohnheiten und neu entdeckter Digitalaffinität, die ihn im Rampenlicht hält.






