02 May 2026, 14:15

Tödlicher Sturz am Tegelberg: 62-Jähriger kommt in den Bayerischen Alpen ums Leben

Schwarzes und weißes Foto einer Gruppe von Menschen, die eine schneebedeckte Bergwand mit sichtbaren Stufen im Eis im Hintergrund erklimmen.

Tödlicher Sturz am Tegelberg: 62-Jähriger kommt in den Bayerischen Alpen ums Leben

Tragischer Wanderunfall und mehrere Rettungseinsätze in den Bayerischen Alpen am Wochenende

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Ein 62-jähriger Mann starb am Wochenende in den Bayerischen Alpen, nachdem er am Tegelberg mehr als 100 Meter in die Tiefe gestürzt war. Gleichzeitig mussten andere Wanderer unter schwierigen Bedingungen gerettet werden. Bergrettungskräfte warnen angesichts der bevorstehenden Zeitumstellung und kürzer werdenden Tageslichtstunden zur Vorsicht.

Der tödliche Unfall ereignete sich am Samstag, als der Wanderer in der Nähe des Branderschrofens am Tegelberg abrutschte. Der Bergrettungsdienst Füssen rückte aus, konnte den Mann jedoch nicht mehr retten, der über 100 Meter abstürzte. Die Behörden bestätigten, dass das Opfer 62 Jahre alt war.

Auch in Oberstdorf war die Bergwacht im Einsatz: Eine Frau mit Kreislaufproblemen wurde aus dem Gaisalptobel unterhalb des Rubihorns per Helikopter ausgeflogen. Am Sonntagabend mussten drei Wanderer, die am Nebelhorn gestrandet waren, sicher mit Fahrzeugen ins Tal gebracht werden. Zudem unterstützte das Team eine Feuerwehreinsatzübung an der Heini-Klopfer-Skisprungschanze.

Da die Uhr am 25. Oktober auf Winterzeit umgestellt wird, warnen die Retter vor früher einsetzender Dunkelheit – nach der Umstellung bereits gegen 17 Uhr. Sie raten zu realistischen Tourenplanungen, warmer Kleidung und dem Mitführen einer Stirnlampe. Bei Verschlechterung der Bedingungen sollten Wanderer umkehren.

Die Vorfälle des Wochenendes zeigen die Gefahren des Herbstwanderns in den Alpen. Die Rettungskräfte betonen erneut, wie wichtig Vorbereitung und Umsicht sind, da die Temperaturen sinken und die Tage schneller dunkler werden. Wanderer werden aufgefordert, vor dem Aufbruch das Wetter zu prüfen und ihre Ausrüstung zu kontrollieren.

Quelle