Tom Bischof bleibt trotz begrenzter Spielzeit beim FC Bayern optimistisch und träumt von der A-Nationalmannschaft
Birgitta SchulzTom Bischof bleibt trotz begrenzter Spielzeit beim FC Bayern optimistisch und träumt von der A-Nationalmannschaft
Tom Bischof bleibt trotz begrenzter Spielzeit optimistisch über seinen Wechsel zum FC Bayern München. Der 20-Jährige, der im Sommer von der TSG Hoffenheim zum Rekordmeister wechselte, kam bisher in acht Bundesliga-Partien zum Einsatz. Seine Anpassungsfähigkeit und die jüngsten Leistungen für die deutsche U21-Nationalmannschaft deuten darauf hin, dass er weiterhin große Ziele verfolgt – sowohl auf Vereinsebene als auch international.
Bischof kam mit Selbstvertrauen nach München und betont, den Transfer nicht zu bereuen. Zwar kommt er seltener zum Einsatz als noch in Hoffenheim, doch stand er bereits dreimal in der Startelf und steuerte drei Vorlagen bei. Seine Vielseitigkeit führte dazu, dass er auch auf Positionen wie dem linken Außenverteidiger aushalf – allerdings erhielt er dort in den Bundesliga-Bewertungen eine eher durchwachsene Note von 3.
Auf internationaler Ebene glänzt Bischof hingegen. Ein besonderer Moment gelang ihm am Freitag, als er mit einem Hattrick zum 6:0-Sieg der deutschen U21 gegen Malta beitrug. Seine starke Form in der Jugendnationalmannschaft hält ihn motiviert, ein größeres Ziel zu erreichen: den Sprung in den Kader der A-Nationalmannschaft unter Julian Nagelsmann.
Beim FC Bayern ist Bischof überzeugt, dass ihm seine Flexibilität unter dem neuen Trainer Vincent Kompany zugutekommen wird. Er räumt ein, dass die Eingewöhnung eine Herausforderung ist, bleibt aber entschlossen, sich zu beweisen. Aktuell konzentriert er sich darauf, seine Chancen zu nutzen – ob in München oder in der Nationalmannschaft.
Bislang war Bischof bei der U21-Nationalmannschaft präsenter als beim FC Bayern. Seine drei Bundesliga-Vorlagen und die internationalen Leistungen zeigen Potenzial, doch der nächste Schritt ist der Durchbruch in die Stammelf. Mit Ehrgeiz und Anpassungsfähigkeit kämpft er weiterhin um einen Platz in der Startformation der Bayern sowie in der A-Nationalmannschaft.






