TUM und CISPA stärken München als globalen Hotspot für Cybersicherheit und KI-Innovationen
Birgitta SchulzTUM und CISPA stärken München als globalen Hotspot für Cybersicherheit und KI-Innovationen
Die Technische Universität München (TUM) und das Helmholtz-Zentrum für Informationssicherheit (CISPA) vertiefen ihre Partnerschaft, um Innovation in den Bereichen Cybersicherheit und vertrauenswürdige KI voranzutreiben. Gemeinsam wollen sie München zu einem weltweit führenden Standort für Forschung, Start-ups und Technologietransfer in diesen Feldern ausbauen.
Beide Einrichtungen bündeln ihr Fachwissen, um den Transfer von Spitzenforschung in praktische Anwendungen und neue Unternehmen zu beschleunigen. Die TUM zählt zu den forschungsstärksten Universitäten Europas und genießt international hohes Ansehen in Lehre und Innovation. Mit rund 700 Professuren und 53.000 Studierenden wurde sie in den Jahren 2006, 2012 und 2019 als Exzellenzuniversität ausgezeichnet. In internationalen Rankings belegt sie regelmäßig Spitzenplätze unter den europäischen Hochschulen. Als unternehmerisch ausgerichtete Universität agiert die TUM global – mit Standorten und Büros in mehreren Ländern – und pflegt gleichzeitig enge Verbindungen zur Gesellschaft.
Das CISPA, ein nationales Großforschungszentrum der Helmholtz-Gemeinschaft, spezialisiert sich auf Cybersicherheit und vertrauenswürdige KI. Es zeichnet sich dadurch aus, dass es Grundlagenforschung mit praxisnahen, anwendungsorientierten Lösungen verbindet. Der Gründungsdirektor des Zentrums, Prof. Dr. Dr. h. c. Michael Backes, betont, dass Münchens starke Transferinfrastruktur ideal sei, um Spitzenforschung in die öffentliche und kommerzielle Nutzung zu überführen.
Im Rahmen dieser erweiterten Zusammenarbeit wird das CISPA seine Präsenz in München neben der TUM und deren Partnern ausbauen. Ziel ist es, eine nahtlose Pipeline von der Forschung zu marktreifen Technologien und Start-ups zu schaffen. TUM-Präsident Prof. Dr. Thomas F. Hofmann unterstreicht, dass diese Partnerschaft Münchens Position als international sichtbarer Innovationsstandort für sichere und zuverlässige KI-Systeme weiter stärken werde.
Ein weiterer Schwerpunkt der Initiative liegt auf der Stärkung des lokalen Start-up-Ökosystems. Durch die Übertragung von Forschungsergebnissen beider Einrichtungen in praktische Anwendungen sollen neue Unternehmen im Bereich Cybersicherheit und vertrauenswürdige KI gefördert werden. Dieser Ansatz entspricht der Rolle der TUM als Wissensdrehscheibe und dem Erfolgsmodell des CISPA im Technologietransfer.
Die Zusammenarbeit zwischen TUM und CISPA wird dazu beitragen, Forschungsergebnisse schneller in die Industrie und in unternehmerische Vorhaben zu überführen. Münchens bestehende Infrastruktur und das kombinierte Know-how beider Einrichtungen bilden eine solide Grundlage für dieses Wachstum. Die Partnerschaft wird den Ruf der Stadt als Zentrum für Cybersicherheit und KI-Innovation weiter festigen.






