19 June 2026, 18:09

US-Bundesstaaten setzen Pensionsgelder auf Bitcoin – ein riskanter Trend?

Bundesstaaten lockern Einschränkungen für Krypto-Investments in Rentenfonds

US-Bundesstaaten setzen Pensionsgelder auf Bitcoin – ein riskanter Trend?

Immer mehr US-Bundesstaaten lockern die Vorschriften für öffentliche Investitionen in Kryptowährungen. Diese Entwicklung kommt zu einer Zeit, in der einige Staaten bereits damit begonnen haben, Pensions- und Rücklagegelder in digitale Vermögenswerte umzuschichten. Wisconsin machte den Anfang mit einem großen Kauf von Bitcoin-ETFs zu Beginn dieses Jahres.

Im Februar 2025 gab das Rentensystem von Wisconsin eine Investition in Höhe von 321 Millionen US-Dollar in Bitcoin-ETFs bekannt. Damit war es der erste Bundesstaat, der über einen solchen Fonds in den Kryptomarkt einstieg. Arizona hatte bereits zuvor seine Gesetze geändert, um Rücklagefonds Investitionen in Kryptowährungen zu ermöglichen.

Michigan zog nach und setzte ebenfalls auf denselben Bitcoin-ETF – finanziert aus Mitteln des Rentensystems des Staates Michigan. Unterdessen prüfen neun weitere Bundesstaaten ähnliche Schritte für ihre Pensionspläne. Weitere 16 Staaten diskutieren Maßnahmen, um Krypto-Investitionen in ihren Rücklagefonds zuzulassen.

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Das wachsende Interesse steht im Einklang mit der unterstützenden Haltung der Trump-Regierung gegenüber Kryptowährungen. Dennoch bleibt der tatsächliche Zufluss von realem Kapital in digitale Vermögenswerte trotz der regulatorischen Änderungen gering.

Wisconsins Investition markierte einen Präzedenzfall für staatliche Pensionsfonds im Kryptobereich. Arizona und Michigan sind seitdem gefolgt, und weitere Staaten werden voraussichtlich nachziehen. Die regulatorische Wende ist deutlich, doch eine großflächige Übernahme digitaler Vermögenswerte durch öffentliche Fonds steht noch am Anfang.

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