VfL Wolfsburg steckt in der tiefen Krise – und verliert auch noch den Traumkandidaten
Elwira Speer"Bild": Wolfsburg interessiert an FCB's Sport Director Freund - VfL Wolfsburg steckt in der tiefen Krise – und verliert auch noch den Traumkandidaten
VfL Wolfsburg steckt sowohl sportlich als auch hinter den Kulissen in der Krise. Der Verein liegt nach einer Serie schwacher Ergebnisse nur auf Platz 14 der Bundesliga – darunter auch die demütigende DFB-Pokal-Niederlage gegen den Drittligisten Holstein Kiel. Nun gibt es Berichte, wonach der Club Bayern Münchens Sportdirektor Christoph Freund im Rahmen eines Führungsumbaus anwerben möchte.
Doch Freund, der erst im September 2023 von RB Salzburg zum FC Bayern wechselte, hat klargestellt, dass er an einem Wechsel kein Interesse hat.
Die Probleme in Wolfsburg haben sich verschärft, nachdem es jüngst zu Abgängen in der sportlichen Leitung kam. Der Verein trennte sich von Sportdirektor Sebastian Schindzielorz, nachdem bereits Paul Simonis den Club verlassen hatte. Ihre Aufgaben wurden daraufhin unter den verbleibenden Verantwortlichen aufgeteilt – mit der Folge, dass zentrale Bereiche wie Kaderplanung und Entwicklungsprojekte in der Schwebe hängen.
Auf dem Platz läuft es ebenfalls schlecht: Die Mannschaft verlor sechs der letzten sieben Ligaspiele und rutschte damit gefährlich nah an die Abstiegsränge. Seitdem hat Daniel Bauer interimistisch die Verantwortung für die Profis übernommen, doch eine Besserung der Ergebnisse bleibt aus.
Mitten im Chaos galt Freund offenbar als mögliche Lösung. Der Österreicher hatte sich mit seiner Transferarbeit beim FC Bayern einen Namen gemacht, wo er mit Max Eberl zusammenarbeitet. Doch Freund wies die Gerüchte umgehend zurück und betonte, er bleibe seinem aktuellen Posten treu.
Wie es für Wolfsburg weitergeht, ist ungewiss. Ohne direkten Nachfolger für Schindzielorz und mit einer Mannschaft im freien Fall muss der Verein schnell handeln, um das Ruder herumzureißen, bevor die Saison endgültig entgleitet.
Das Interesse an Freund ist damit gescheitert. Nun steht der Club vor der doppelten Herausforderung, die Führungsebene zu stabilisieren und gleichzeitig die sportliche Talfahrt zu stoppen. Ohne zügige Kurskorrektur könnte am Saisonende sogar der Klassenverbleib in der Bundesliga auf dem Spiel stehen.






