Von Rivalinnen zu Freundinnen: Wie Jeanmonnot und Preuß den Biathlon verändern
Birgitta SchulzVon Rivalinnen zu Freundinnen: Wie Jeanmonnot und Preuß den Biathlon verändern
Die Rivalität zwischen den Biathletinnen Lou Jeanmonnot und Franziska Preuß hat eine unerwartete Wendung genommen. Trotz ihres harten Konkurrenzkampfs in der letzten Saison haben die beiden eine enge Freundschaft geschlossen. Ihre Verbindung vertiefte sich sogar, als Preuß nach Jeanmonnots Sturz in Oslo den Gesamt-Weltcup-Titel sicherte.
Franziska Preuß ging als die zu schlagende Athletin in die neue Saison. Ihre Überlegenheit war unübersehbar, doch eine Verletzung hinderte sie daran, beim IBU Loop Festival in München anzutreten. Jeanmonnot gab später zu, dass sie sich gewünscht hätte, dort gegeneinander anzutreten.
Die beiden wurden während der Vorbereitungsphase beim gemeinsamen Training in Ruhpolding gesichtet. Jeanmonnot besuchte Preuß zudem in derselben Stadt, um ihr zur Auszeichnung als "Skisportlerin des Jahres" zu gratulieren. Trotz des intensiven Wettkampfs der Vorsaison ist ihre Verbindung enger geworden.
Jeanmonnots Sturz im letzten Rennen von Oslo bescherte Preuß schließlich den Gesamt-Weltcupsieg. Nun bereiten sich beide auf die Saison 2025/26 vor, wobei Preuß mit voller Kraft zum Auftakt-Weltcup in Östersund zurückkehren will.
Preuß und Jeanmonnot werden die anstehende Saison gemeinsam einläuten. Während Preuß sich auf ihre vollständige Genesung konzentriert, blickt Jeanmonnot neuen Herausforderungen entgegen. Ihre Rivalität – und Freundschaft – werden die kommende Biathlon-Saison prägen.






