24 April 2026, 06:13

Warum der 8. November den unsichtbaren Heldinnen des Alltags gehört

Menschen in orangen Uniformen sammeln Müll von einer Straße mit Schutt, Bäumen und Gebäuden unter einem bewölkten Himmel.

Warum der 8. November den unsichtbaren Heldinnen des Alltags gehört

Jedes Jahr am 8. November wird der Internationale Tag der Putzfrau begangen. Der Feiertag würdigt die Arbeit von Reinigungskräften und lenkt die Aufmerksamkeit auf ihre oft anspruchsvollen Arbeitsbedingungen. Initiiert wurde er 2004 von der deutschen Bibliothekarin und Autorin Gesine Schulz.

Das Datum fällt bewusst auf den Geburtstag von Karo Rutkowsky, einer fiktiven Putzfrau, die Schulz erschaffen hatte. Seit seiner Einführung hat der Tag unter verschiedenen Bezeichnungen Anerkennung gefunden, darunter Welttag der Putzfrau oder Tag der Wertschätzung für Reinigungskräfte. Manche Unternehmen zeigen ihre Anerkennung, indem sie dem Reinigungspersonal eine weiße Rose überreichen.

Der Aktionstag teilt sich das Datum mit anderen Gedenktagen wie dem Welttag der Stadtplanung oder dem Nationalen Cappuccino-Tag in den USA. Allein in Deutschland arbeiten rund 600.000 Menschen in Vollzeit als Reinigungskräfte, weitere 100.000 in Teilzeit oder freiberuflich. Schulz wirbt weiterhin auf ihrer Website und in ihrem Blog für den Tag.

Obwohl der Feiertag einst einen Eintrag auf Wikipedia hatte, wurde dieser am 6. Dezember 2011 entfernt. Dennoch bleibt er eine kleine, aber bedeutungsvolle Würdigung einer unverzichtbaren Berufsgruppe.

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Der Internationale Tag der Putzfrau rückt die Leistungen von Reinigungskräften weltweit in den Fokus. Viele von ihnen arbeiten informell oder unter schwierigen Bedingungen. Der Gedenktag erinnert an ihre essenzielle Rolle im Alltag.

Quelle