Wero startet in Europa: Günstiger Bezahldienst mit starkem Banken-Netzwerk
Ben NetteZahlungsdienst Wero bald für Online-Einkäufe verfügbar - Wero startet in Europa: Günstiger Bezahldienst mit starkem Banken-Netzwerk
Ein neuer Bezahldienst namens Wero startet in Europa
Seit Sommer 2024 ist der Bezahldienst Wero auf dem europäischen Markt verfügbar und positioniert sich als Konkurrent zu etablierten Anbietern wie PayPal. Das System wirbt mit niedrigeren Gebühren und einem wachsenden Nutzernetzwerk auf dem gesamten Kontinent.
Entwickelt wurde Wero von der European Payments Initiative (EPI), um digitale Transaktionen zu vereinfachen. Derzeit ist der Dienst in Frankreich, Deutschland und Belgien aktiv. Große deutsche Banken – darunter Sparkassen, Volksbanken, die Deutsche Bank und die Postbank – sind bereits auf der Plattform vertreten.
Wero ermöglicht wie sein US-amerikanischer Konkurrent PayPal mobile Peer-to-Peer-Zahlungen. Noch in diesem Herbst soll der Dienst auf Online-Einkäufe ausgeweitet werden. Bis 2026 oder 2027 ist zudem geplant, dass Wero auch Zahlungen im stationären Handel abwickelt.
Für Nutzer und Händler fallen die Kosten deutlich niedriger aus als bei herkömmlichen Kreditkarten oder anderen Anbietern. Die Gebühren liegen um 75 bis 80 Prozent unter denen der Konkurrenz, was den Dienst besonders attraktiv macht. Bereits jetzt zählt Wero 43 Millionen Nutzer, davon allein 1,3 Millionen in Deutschland. Die genossenschaftlich organisierten Banken erwarten in naher Zukunft einen deutlichen Anstieg dieser Zahlen.
Die Einführung von Wero markiert einen wichtigen Schritt hin zu günstigeren und zugänglicheren Zahlungslösungen in Europa. Mit der geplanten Erweiterung auf Online- und stationäre Transaktionen wird die Reichweite des Dienstes weiter wachsen. Dank der starken Unterstützung durch große Banken dürfte auch die Nutzerbasis weiter zunehmen.






