Wilhermsdorf steht vor historischem Führungswechsel nach zwölf Jahren Emmert
Birgitta SchulzWilhermsdorf steht vor historischem Führungswechsel nach zwölf Jahren Emmert
Wilhermsdorf bekommt nach zwölf Jahren unter Uwe Emmerts Führung eine neue Bürgermeisterin
Ende April 2023 übernimmt Alexandra Zipfel von der Freien Wählergemeinschaft das Amt. Emmert, der nicht mehr für eine Wiederwahl kandidierte, zieht sich zurück, um sich stärker seiner Familie und seinen Aufgaben im Kreistag zu widmen.
Uwe Emmert wurde 2011 erstmals zum Bürgermeister von Wilhermsdorf gewählt. Während seiner zwölfjährigen Amtszeit begleitete er bedeutende Projekte, darunter das Wohngebiet West und die Modernisierung des Heizungsnetzes der Schule. Eines seiner sichtbarsten Vorhaben war die Freizeitanlage am Umspannwerk, die heute mit einer Pumptrack-Anlage und einem Fußballplatz aufwartet.
Seine Führungsstärke wurde besonders während eines schweren Hochwassers auf die Probe gestellt – ein Ereignis, das als Jahrhunderthochwasser beschrieben wurde. Die Katastrophe ließ die Gemeinde ohne Strom zurück, und Emmert koordinierte die Notfallmaßnahmen. Trotz seiner langen Amtszeit entschied er sich gegen eine erneute Kandidatur bei der Bürgermeisterwahl im März 2023.
Mit dem Ende seiner Amtszeit als Bürgermeister beendet Emmert jedoch nicht vollständig seine politische Laufbahn. Seit 2014 ist er Mitglied des Kreistags Fürth, ein Mandat, das er auch weiterhin ausüben wird. Nach seinem Ausscheiden aus dem Bürgermeisteramt möchte er sich vor allem seiner Familie widmen.
Offiziell wird Alexandra Zipfel Emmert am 1. Mai 2023 als Bürgermeisterin ablösen. Sein Abschied markiert das Ende einer über ein Jahrzehnt andauernden Phase, in der er das Infrastrukturwachstum und die Krisenbewältigung in Wilhermsdorf prägte. Nun steht der Gemeinde ein Führungswechsel bevor, während sich Emmert auf seine Arbeit im Kreistag und sein Privatleben konzentriert.






