WM-Fieber in Halle 4: Wetten, Gebete und skurrile Einsätze beim Fußball-Spektakel
Dörthe KrauseWM-Fieber in Halle 4: Wetten, Gebete und skurrile Einsätze beim Fußball-Spektakel
Halle 4 ist während der FIFA-Weltmeisterschaft zum lebhaften Zentrum des Geschehens geworden. Auf jedes Spiel werden Wetten abgeschlossen – mehr als drei Dutzend pro Partie. Manche setzen sogar auf Gebete, um den Ausgang zu ihren Gunsten zu beeinflussen.
Die Einsätze sind hoch, die Wetten vielfältig: Mal geht es um einen Döner mit Hasan, ein vollgetanktes Auto mit Hans oder gar vier Sommerreifen mit Nedim. Und auch Gebete sind im Spiel – etwa die von Hatice, die für ihre Dienste bezahlt wird, um Siege herbeizubeten.
Beim Eröffnungsspiel Deutschlands gegen Curaçao führte ein 7:1-Sieg dazu, dass insgesamt 15 Euro für Gebete ausgegeben wurden. Doch nicht jeder Wunsch geht in Erfüllung: Frankreichs Franck Ribéry verletzte sich, und sein Team verlor gegen Italien – ein Beweis, dass Glück nicht immer hört.
Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) betont, dass diese Wetten und Gebete keinerlei offizielle Anerkennung genießen. Dennoch hält die Tradition ungebrochen an. Die WM ist so mitreißend, dass in Halle 4 niemand eine Pause einlegt.
Trotz aller Begeisterung hat noch nie eine besonders gläubige Nation den WM-Pokal gehoben. Die Wetten, Gebete und Einsätze verleihen dem Turnier zwar Farbe, doch der DFB bleibt gleichgültig. Die Spiele gehen weiter – und die Einsätze steigen.
