Wo lebt es sich in Deutschland am besten? Neue Studie zeigt überraschende Gewinner und Verlierer
Birgitta SchulzWo lebt es sich in Deutschland am besten? Neue Studie zeigt überraschende Gewinner und Verlierer
Neue bundesweite Studie bewertet deutsche Kommunen nach Lebensqualität
Eine aktuelle nationale Untersuchung hat deutsche Städte und Gemeinden nach ihrer Lebensqualität eingestuft. Die Studie, die das Kölner Institut für Wirtschaftsforschung (IW Köln) im Auftrag von Philip Morris durchführte, analysierte die Bereiche Bildung, Gesundheitsversorgung, Verkehr, digitale Infrastruktur und Freizeitangebote. Die Ergebnisse zeigen deutliche Unterschiede zwischen den Spitzenreitern und den Schlusslichtern.
Den ersten Platz belegte Haar bei München, das in allen Kategorien überzeugte. Am anderen Ende der Skala landete Hirschthal in der Südwestpfalz auf dem letzten Rang.
Fürth erreichte ein durchwachsenes Ergebnis und platzierte sich insgesamt auf Platz 14. Allerdings fielen die Bewertungen je nach Kategorie sehr unterschiedlich aus: Bei den Verkehrsanbindungen belegte die Stadt Rang 143, bei Freizeitmöglichkeiten sogar nur Platz 449. Im Gesundheitsbereich landete Fürth auf Platz 455 – fast am Ende der Liste.
Auch andere Kommunen der Region wurden in der Studie berücksichtigt: Stein erreichte Platz 85, Oberasbach Platz 109. Der Bericht verdeutlicht, wie verschiedene Faktoren den Alltag der Bürgerinnen und Bürger in Deutschland prägen.
Die Ergebnisse offenbaren klare Unterschiede in den Lebensbedingungen zwischen den Regionen. Während Haar die Spitzenposition einnimmt, bildet Hirschthal das Schlusslicht. Fürths uneinheitliche Platzierungen zeigen sowohl Stärken als auch Verbesserungspotenzial auf. Die Studie liefert damit ein detailliertes Stimmungsbild der Lebensqualität in ganz Deutschland.






