Würzburg bekommt neues Max-Planck-Institut für RNA-Forschung und Nukleinsäuren
Dörthe KrauseWürzburg bekommt neues Max-Planck-Institut für RNA-Forschung und Nukleinsäuren
In Würzburg entsteht ein neues Max-Planck-Institut für Biochemie, nachdem die Stadt mit der Max-Planck-Gesellschaft eine Absichtserklärung unterzeichnet hat. Das Institut wird sich auf die Erforschung von Nukleinsäuren und fortschrittliche RNA-Technologien konzentrieren. Die Verantwortlichen erhoffen sich davon einen Schub für Würzburgs Bewerbung um den renommierten Titel "Exzellenzuniversität".
Die Max-Planck-Gesellschaft, die 84 Forschungsinstitute betreibt und rund 25.000 Mitarbeiter beschäftigt, wird die neue Einrichtung finanzieren. Im vergangenen Jahr erhielt die Organisation öffentliche Mittel in Höhe von über 2,15 Milliarden Euro. Mit dem Bau soll in den kommenden Jahren begonnen werden; die Fertigstellung des Instituts ist mittelfristig geplant.
Das neue Zentrum wird sich auf zentrale Bereiche wie die Erforschung von Infektionskrankheiten und Krebstherapien spezialisieren. Würzburg strebt an, durch die Verknüpfung von universitärer und außeruniversitärer Forschung zu einem führenden biomedizinischen Standort zu werden. Die Bewerbung um den Titel "Exzellenzuniversität" muss bis zum 12. November 2025 eingereicht werden.
Vertreter der Universität und der Max-Planck-Gesellschaft haben sich bereits auf die wissenschaftliche Ausrichtung des Instituts geeinigt. Die Partnerschaft soll die lokale Forschung stärken und weitere Investitionen anziehen.
Das Institut wird Würzburgs Kapazitäten in der Nukleinsäureforschung und bei RNA-basierten Therapien ausbauen. Seine Gründung unterstützt die Bemühungen der Stadt um die Exzellenzauszeichnung. Bei Erfolg könnte die neue Einrichtung Würzburg zu einem wichtigen Akteur in der biomedizinischen Innovation machen.






