Zoll beschlagnahmt gefährliche Honigpaste mit verstecktem Potenzmittel Sildenafil
Elwira SpeerZoll beschlagnahmt gefährliche Honigpaste mit verstecktem Potenzmittel Sildenafil
Deutsche Zollbeamte haben eine große Charge Honigpaste beschlagnahmt, die ein nicht zugelassenes Medikament enthielt. Das als „Lotus Premium Honey“ gekennzeichnete Produkt wies den Wirkstoff Sildenafil auf, der erhebliche Gesundheitsrisiken birgt. Die Behörden haben daraufhin 2.520 Packungen aus dem Verkehr gezogen.
Zollfahnder des Hauptzollamts Landshut entdeckten die illegale Honigpaste bei einer Routinekontrolle. Der Stoff Sildenafil, der normalerweise in Potenzmitteln verwendet wird, war auf der Verpackung nicht deklariert. Der Verzehr des Produkts kann schwere Nebenwirkungen verursachen, darunter eine beeinträchtigte Fahrtüchtigkeit.
Gegen die Verantwortlichen für den Import des Honigs wurde ein Ermittlungsverfahren eingeleitet. Nach deutschem Recht ist die Einfuhr und der Konsum nicht zugelassener Arzneimittel aus unsicheren Quellen verboten. Solche Produkte können gefährliche Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten eingehen und die öffentliche Gesundheit gefährden.
Das Hauptzollamt Landshut veranstaltet im Rahmen der Aufklärung „Zollinfotage“, um über solche Risiken zu informieren. Die erste Veranstaltung findet am 26. April 2025 in Altdorf statt, eine weitere am 10. Mai 2025 in Passau. Eine Anmeldung ist per E-Mail unter [email protected] möglich.
Die beschlagnahmte Honigpaste wurde vom Markt genommen, um weitere Gesundheitsgefahren zu verhindern. Weitere Informationen gibt es auf der Website des deutschen Zolls unter www.zoll.de. Rückfragen können auch an die Pressestelle des Hauptzollamts Landshut unter der Telefonnummer 0871-806-1031 oder per E-Mail an [email protected] gerichtet werden.
