Zoll entlarvt Luxusgüter-Schmuggel auf der A96 – Fahrer muss vor Gericht
Birgitta SchulzZoll entlarvt Luxusgüter-Schmuggel auf der A96 – Fahrer muss vor Gericht
Zollbeamte stoppten am 7. Mai 2025 an der Autobahn A96 nahe der Anschlussstelle Wangen-Nord ein Fahrzeug. Im Inneren entdeckten sie nicht deklarierte Luxusgüter im Wert von mehreren tausend Euro. Der 52-jährige Fahrer, ein Litauer, muss sich nun wegen des Verdachts der Steuerhinterziehung vor Gericht verantworten.
Die Entdeckung erfolgte im Rahmen einer routinemäßigen Kontrolle auf der A96. Die Beamten fanden eine mit Leder bezogene Kaffeemaschine, eine hochwertige Vase sowie eine Designerschachtel – insgesamt im Wert von 5.400 Euro. Der Fahrer konnte keine Zollpapiere vorlegen und behauptete, die Waren seien als Ausstattung für ein Privatflugzeug bestimmt gewesen.
Die Behörden beschlagnahmten die Gegenstände und leiteten den Fall an das Hauptzollamt Ulm zur weiteren Untersuchung weiter. Der Mann hatte die Güter im Auftrag einer nicht namentlich genannten Britin nach Österreich transportiert. Die Zollbeamten zogen 1.300 Euro an unbezollten Abgaben und Einfuhrumsatzsteuer ein sowie eine Sicherheitsleistung von 1.000 Euro.
Mittlerweile wurden gegen den Fahrer strafrechtliche Ermittlungen eingeleitet. Die Untersuchungen laufen unter der Aufsicht der Kriminalinspektion Ulm weiter. Der Fall zeigt die Risiken auf, die mit dem grenzüberschreitenden Transport nicht deklarierter Hochwertgüter verbunden sind. Die Zollbehörden haben Abgaben, Steuern und eine Kaution in Höhe von insgesamt 2.300 Euro sichergestellt. Die Behauptung des Fahrers, die Waren seien für ein Privatflugzeug bestimmt gewesen, wird nun gerichtlich überprüft.






