1860 München vor dem Druckspiel gegen Cottbus: Favorit mit Verletzungssorgen
Elwira Speer1860 München vor dem Druckspiel gegen Cottbus: Favorit mit Verletzungssorgen
Vor dem bevorstehenden Aufeinandertreffen gilt der TSV 1860 München in der Liga als das Team, das es zu schlagen gilt. Energie-Cottbus-Trainer Claus-Dieter Wollitz bezeichnete die Münchner als "Topfavoriten" – eine Aussage, die im Lager des Gegners für Aufsehen sorgte. Gleichzeitig kämpft die bayerische Mannschaft mit Verletzungen und einer jüngsten Niederlage, was die Vorbereitung auf das Spiel erschwert.
Die Äußerungen des Cottbuser Cheftrainers fielen vor dem Wochenendspiel und lenkten die Aufmerksamkeit besonders auf 1860 München. Seine Worte blieben nicht unbeachtet: Münchens Coach Markus Kauczinski deutete an, dass der Konkurrent damit gezielt Druck auf seine Spieler aufbauen wolle.
Kauczinski arbeitet derzeit intensiv an der Leistungssteigerung seines Teams. Nach der 1:3-Niederlage gegen den SV Waldhof Mannheim beim letzten Auftritt betonte er die Notwendigkeit größerer Konstanz. Die Niederlage verschärfte die ohnehin angespannte Situation, da sich die Verletztenliste weiter verlängert.
Mit Raphael Schifferl fällt nun ein weiterer Spieler wochenlang wegen eines Beinproblems aus. Seine Abwesenheit kommt zu der Verletzung von Mannschaftskapitän Jesper Verlaat hinzu, sodass München auf wichtige Leistungsträger verzichten muss. Trotz der Rückschläge beharrt Kauczinski darauf, dass sich sein Team gegen Cottbus in der Außenseiterrolle sieht.
Das Spiel wird für 1860 München eine Bewährungsprobe – sowohl in sportlicher Hinsicht als auch mental, angesichts der Verletzungsmisere und der jüngsten schwachen Ergebnisse. Energie Cottbus hingegen hat mit der Favoritenrolle für die Münchner bereits die Erwartungshaltung geprägt. Beide Mannschaften bereiten sich nun auf eine Partie vor, in der Form und Fitness eine entscheidende Rolle spielen könnten.






