Bayerns Luis Díaz: Trotz verpasster Chancen bleibt er ein Schlüsselspieler
Dörthe KrauseBayerns Luis Díaz: Trotz verpasster Chancen bleibt er ein Schlüsselspieler
Bayern Münchens Stürmer Luis Díaz steht in dieser Saison wegen verpasster Chancen in der Kritik. Dennoch hat Sportdirektor Max Eberl den Kolumbianer öffentlich in Schutz genommen und seine Leistungen jenseits der Torerfolge betont. Díaz bleibt ein Schlüsselspieler, seit er im vergangenen Sommer für 70 Millionen Euro zum Verein wechselte.
Díaz kam für eine hohe Ablösesumme nach München und ist seitdem der zweitbeste Torschütze des Teams. Mit acht Toren und fünf Vorlagen in der Bundesliga war er direkt an 13 Ligatreffern beteiligt. In allen Wettbewerben steigt seine Bilanz auf 18 Torbeteiligungen – 13 in der Liga und fünf in der Champions League.
Doch die verpassten Möglichkeiten haben Aufsehen erregt. Beim Spiel gegen den 1. FC Köln verfehlte er in der 53. Minute eine klare Chance. Über die gesamte Saison hinweg hat er allein in der Bundesliga acht Großchancen nicht genutzt, insgesamt sind es 16 in allen Wettbewerben.
Eberl wies die Bedenken hinsichtlich Díaz' Abschlussqualitäten zurück und verwies stattdessen auf seine Fähigkeit, Chancen zu kreieren. Der Sportdirektor lobte die Intensität und Einsatzbereitschaft des Flügelstürmers und argumentierte, dass sein gesamtes Wirken die verpassten Gelegenheiten überwiege. Díaz' Leistung beim 4:1-Sieg im DFB-Pokal gegen Köln – mit einem Tor und einer Vorlage – unterstrich seinen Wert für die Mannschaft.
Die Rückendeckung, die Bayern Díaz gibt, zeigt das Vertrauen in seine Rolle im Team. Seine Torbeteiligungen und sein Arbeitseinsatz bleiben entscheidend, auch wenn die verpassten Chancen weiterhin unter die Lupe genommen werden. Die Haltung des Vereins deutet darauf hin, dass der Spieler vorerst keinen Druck verspürt, sein Spiel zu ändern.






