14 April 2026, 16:13

75 Jahre THW in Bayern: Vom Kriegshelfer zur modernen Katastrophenhilfe

Ein 15. Jahrhundert-Kartenplakat von Bayern, das Flüsse, Berge und Städte zeigt, mit begleitendem Text und Logos.

75 Jahre THW in Bayern: Vom Kriegshelfer zur modernen Katastrophenhilfe

Das THW in Bayern begeht in diesem Jahr sein 75-jähriges Jubiläum. Die am 22. August 1950 gegründete Organisation entstand als Reaktion auf die Verwüstungen des Zweiten Weltkriegs. Ihre ursprüngliche Aufgabe bestand darin, die Zivilbevölkerung vor den Folgen des Krieges zu schützen und bei der Beseitigung der Kriegsschäden zu helfen.

Die Rolle des THW weitete sich deutlich aus, nachdem Russland 2014 die Krim annektiert hatte. Seither hat die Organisation ihre Kompetenzen in der Notversorgung und der Wiederherstellung kritischer Infrastruktur maßgeblich gestärkt. Im Auftrag der Bundesregierung beschaffte das THW zudem Hilfsgüter im Wert von über 138 Millionen Euro für die Ukraine.

Der bayerische Landesverband des THW stützt sich heute auf rund 16.000 Ehrenamtliche, die in ihrer Freizeit bei der Katastrophenhilfe mitwirken. Der älteste Ortsverband der Region in Nürnberg geht auf das Gründungsjahr der Organisation zurück.

In den vergangenen Jahren waren bayerische THW-Kräfte bei zahlreichen Krisen im Einsatz. 2021 unterstützten sie die Helfer im Ahrtal nach der verheerenden Flutkatastrophe. Im vergangenen Jahr arbeiteten sie unermüdlich während der Überschwemmungen durch das Tiefdruckgebiet Orinoco in Südbayern. 2023 bauten sie zudem nach extremen Regenfällen in Slowenien Brücken wieder auf und reparierten Straßen.

Die Arbeit des THW reicht von der Nachkriegszeit bis zur modernen Katastrophenbewältigung. Die Ehrenamtlichen leisten weiterhin einen unverzichtbaren Beitrag – sowohl bei nationalen Notlagen als auch in der internationalen Hilfe. Das Jubiläum unterstreicht das langjährige Engagement der Organisation für die öffentliche Sicherheit.

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