28 March 2026, 20:16

AfD-Kreisverband Garmisch-Partenkirchen verliert zwei Vorstandsmitglieder durch Rücktritt

Deutsches Propagandaplakat der NSDAP mit zwei Männern auf einem Sofa und Text, der die Partei bewirbt.

AfD-Kreisverband Garmisch-Partenkirchen verliert zwei Vorstandsmitglieder durch Rücktritt

AfD-Kreisverband Garmisch-Partenkirchen in Turbulenzen: Zwei Vorstandsmitglieder treten zurück

Der AfD-Kreisverband in Garmisch-Partenkirchen steht vor einem unerwarteten Umbruch: Mit Heiner Zann, dem Vorsitzenden, und seiner Frau Martina, der Schatzmeisterin, haben zwei führende Vorstandsmitglieder ihre Ämter niedergelegt. Die Rücktritte hinterlassen zentrale Positionen unbesetzt und werfen Fragen zur künftigen Ausrichtung der Partei auf.

Heiner Zanns Rückzug ist entgegen erster Angaben nicht allein auf gesundheitliche Gründe zurückzuführen. Stattdessen nannte er Meinungsverschiedenheiten mit anderen Vorstandsmitgliedern als Hauptgrund. Martina Zann wies gesundheitliche Probleme als Begründung für ihren Rücktritt hingegen entschieden zurück und betonte, sie sei nach wie vor voll einsatzfähig.

Die überraschenden Rücktritte trafen den stellvertretenden Vorsitzenden Jürgen Fehmer unvorbereitet. Er würdigte die Verdienste der Zanns und kündigte an, selbst über eine Kandidatur für den vakanten Vorsitz nachzudenken. Gleichzeitig hat auch der stellvertretende Schatzmeister Johannes Kneitinger die Partei verlassen, was die Führungskrise weiter verschärft.

Für den 14. November ist eine außerordentliche Mitgliederversammlung einberufen worden. Dort sollen neue Vorstandsmitglieder gewählt und mögliche Kandidaten für die Kommunalwahlen 2026 diskutiert werden. Die AfD hat die personellen Veränderungen bereits in einer Stellungnahme bestätigt und den Übergangsprozess skizziert.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Trotz ihres Rückzugs aus dem Vorstand bleiben die Zanns weiterhin Parteimitglieder. Ihr Rückzug aus der aktiven Politik erfolgt zu einer Zeit, in der die AfD unter verstärkter Beobachtung steht – der Verfassungsschutz stuft sie als "gesichert rechtsextrem" ein.

Die Rücktritte hinterlassen im Garmisch-Partenkirchner Kreisverband mehrere unbesetzte Positionen. Die anstehende Versammlung am 14. November wird entscheiden, wer die Führung übernimmt und wie sich die Partei auf die Wahlen 2026 vorbereitet. Die Veränderungen folgen auf eine Phase innerparteilicher Spannungen und die Einstufung als extremistisch durch die Behörden.

Quelle