27 April 2026, 10:15

Apotheken protestieren am 23. März für bessere Arbeitsbedingungen und Finanzzusagen

Eine Gruppe von Menschen mit Protestschildern und Plakaten vor einem Gebäude in Deutschland, mit zwei Personen im Vordergrund und einem Müllcontainer rechts daneben.

Apotheken protestieren am 23. März für bessere Arbeitsbedingungen und Finanzzusagen

Apotheken in ganz Deutschland bereiten sich auf einen Protesttag am 23. März vor. In Berlin, Düsseldorf, Hannover und München werden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an Kundgebungen teilnehmen, um bessere Arbeitsbedingungen und die zugesagten Gebührenerhöhungen durchzusetzen. Die Aktion richtet sich an die Politik – nicht an die Arbeitgeber – und wird die Patientenversorgung nicht beeinträchtigen.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Bei dem Protest handelt es sich weder um einen Streik noch um einen Arbeitskampf im Sinne des Arbeitsrechts. Vielmehr fordern die Apothekenteams die Politiker auf, ihre Zusagen zu Finanzierung und Verbesserungen am Arbeitsplatz endlich umzusetzen. Ob eine Apotheke teilnimmt, entscheidet die jeweilige Geschäftsführung, nicht die einzelnen Beschäftigten.

Apotheken, die an diesem Tag schließen, müssen ihren Mitarbeitenden dennoch das volle Gehalt für die regulären Arbeitsstunden zahlen. Arbeitgeber dürfen zwar Aufgaben verteilen, die kein geöffnetes Geschäft erfordern, können ihre Angestellten aber nicht zwingen, an den Demonstrationen teilzunehmen. Auch dürfen die ausgefallenen Stunden nicht auf spätere Schichten übertragen werden.

Die Patientenversorgung bleibt während des Protests durch die Bereitschaftsapotheken sichergestellt. Die Aktion steht unabhängig von Tarifverhandlungen und konzentriert sich ausschließlich auf die Politik der Regierung.

Die Demonstrationen am 23. März unterstreichen die seit Langem bestehenden Sorgen um Finanzierung und Arbeitsbedingungen in Apotheken. Die Beschäftigten erhalten für den Tag ihr volles Gehalt, und der Zugang der Patienten zu Medikamenten bleibt unbeeinträchtigt. Das Ergebnis der Proteste könnte künftige Gespräche zwischen der Branche und den politischen Entscheidungsträgern prägen.

Quelle