07 April 2026, 20:20

Audi startet 2026 mit eigenem Werksteam in die Formel 1 durch

Ein schwarzer und weißer McLaren MP4-31 Formel-1-Wagen, der im McLaren Museum ausgestellt ist und einen großen Heckflügel und eine aerodynamische Gestaltung aufweist.

Audi-Chef: Formel-1-Titel im Visier ab 2030 - Audi startet 2026 mit eigenem Werksteam in die Formel 1 durch

Audi steigt offiziell in die Formel 1 ein und übernimmt das Schweizer Sauber-Team, das künftig unter dem eigenen Namen an den Start geht. Der deutsche Automobilhersteller präsentierte seine Pläne bei einer Veranstaltung in der Nähe des Münchner Flughafens – inklusive eines Konzeptfahrzeugs, das einen ersten Ausblick auf das zukünftige F1-Design gibt.

Der Schritt erfolgt zu einer Zeit, in der die Automobilbranche vor neuen Herausforderungen steht und die Formel 1 mit aktualisierten technischen Regularien aufwartet – Rahmenbedingungen, die Audi als ideal für seinen Einstieg bewertet.

Am 17. Januar 2023 enthüllte Audi im Brand Experience Center nahe dem Münchner Flughafen den Audi R26 Concept. Das schlanke Design gab einen ersten Vorgeschmack darauf, wie der Rennwagen des Teams bei seinem Wettkampfdebüt aussehen wird.

Ab der Saison 2026 wird Audi als vollwertiges Werksteam in der Formel 1 antreten. Der erste Grand-Prix-Auftritt ist für Melbourne geplant – nur 115 Tage nach der Vorstellung des Konzeptfahrzeugs. Die Leitung des Projekts übernimmt Mattia Binotto, der ehemalige Ferrari-Teamchef, der nun Audis F1-Ambitionen vorantreibt.

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Das Unternehmen hat klare Ziele für das neue Engagement definiert: CEO Gernot Döllner strebt an, dass das Team bis 2028 konkurrenzfähig wird. Bis 2030 will Audi um den Weltmeistertitel mitfahren. Döllner verwies dabei auf die Erfolgsgeschichte des Unternehmens beim Einstieg in neue Rennserien – ein Zeichen für das Vertrauen in die langfristige Strategie.

Audis Einstieg in die Formel 1 markiert einen Meilenstein für die Marke und den Motorsport. Mit einem vollwertigen Werksteam, einem bereits vorgestellten Konzeptfahrzeug und einem ehemaligen Ferrari-Chef an der Spitze bereitet sich der Hersteller auf sein Debüt in Melbourne vor.

Der Zeitplan ist ehrgeizig: Bis zum Ende des Jahrzehnts soll der Angriff auf die Meisterschaft gelingen. Der Erfolg wird davon abhängen, wie schnell sich das Team an die Anforderungen der modernen Formel 1 anpasst.

Quelle