21 April 2026, 06:11

Bayerische Bildungslücke: 80 Schulklassen verlieren Förderprogramm "Landfrauen machen Schule"

Ein verblichenes Dokument mit der Aufschrift "Surgensburg, Deutschland - Landschaft eines Hofes", das eine ländliche Szene mit einem Bauernhof, Feldern, verstreuten Häusern, Bäumen und einem Himmel zeigt.

Bayerische Bildungslücke: 80 Schulklassen verlieren Förderprogramm "Landfrauen machen Schule"

Die Förderung für das Bildungsprogramm "Landfrauen machen Schule" wurde vom Freistaat Bayern überraschend gestrichen. Durch die Entscheidung bleiben 80 Schulklassen in der Region ohne die erwartete Unterstützung. Führende Vertreter aus Landwirtschaft und Politik trafen sich vergangene Woche in Zirndorf, um die Krise zu erörtern.

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Auf einer Veranstaltung in Zirndorf stieß die Streichung auf scharfe Kritik. Bettina Hechtel, die Kreisbäuerin, positionierte sich deutlich gegen den Beschluss. Sie forderte zwei regionale Politiker auf, sich für den Erhalt des Programms einzusetzen.

Hechtel richtete sich direkt an Petra Guttenberger (CSU) und Harry Scheuenstuhl (SPD) und forderte sie auf, sowohl die Bildung der Kinder als auch die landwirtschaftliche Ausbildung zu schützen. Guttenberger bestätigte, bereits an einer Lösung zu arbeiten.

Scheuenstuhl, der in früheren Haushaltsverhandlungen zusätzliche Mittel für die Landwirtschaft durchgesetzt hatte, bat Hechtel um nähere Angaben. Er wollte ein genaueres Bild davon erhalten, wie sich die Kürzungen auf Schulen und Betriebe auswirken. Beide Politiker versprachen, die Lage weiter zu prüfen.

An der Veranstaltung nahmen zentrale Akteure aus Politik und Landwirtschaft teil – ein Zeichen für die große Bedeutung des Programms in der Region.

Durch den Entzug der Fördergelder drohen 80 Schulklassen den Verlust wichtiger Bildungsangebote. Guttenberger und Scheuenstuhl haben nun zugesagt, die Entscheidung zu überprüfen. Eine endgültige Klärung hängt von weiteren Gesprächen mit der Staatsregierung ab.

Quelle