Bayerische Sicherheitswache feiert 30 Jahre mit Rekord an ehrenamtlichen Helfern
Elwira SpeerBayerische Sicherheitswache feiert 30 Jahre mit Rekord an ehrenamtlichen Helfern
Bayerische Sicherheitswache feiert 30-jähriges Jubiläum mit Rekordzahl an Freiwilligen
Die Bayerische Sicherheitswache blickt auf ihr 30-jähriges Bestehen zurück – und verzeichnet dabei eine noch nie dagewesene Anzahl an ehrenamtlichen Helfern. Mittlerweile engagieren sich über 1.450 Mitglieder in 266 Städten und Gemeinden im gesamten Freistaat. Innenminister Joachim Herrmann lobte die Initiative als "erfolgreiches Vorbild" für mehr Sicherheit in Bayern.
Die 1994 gegründete Sicherheitswache verzeichnet besonders in den letzten zehn Jahren ein stetiges Wachstum. Seit 2014 hat sich die Zahl der Aktiven nahezu verdoppelt, darunter sind nun auch 466 Frauen. Jede Kommune kann sich beteiligen, und das Land Bayern übernimmt die vollständige Finanzierung des Programms.
Um die Ehrenamtlichen bei ihren Aufgaben zu unterstützen, wurde die Ausstattung modernisiert. Dazu gehören unter anderem warnwesteneinsatzjacken, digitale Funkgeräte und E-Bikes für Streifen in ländlichen Gebieten. Seit 2019 sorgt zudem ein einheitliches Schulungssystem für eine flächendeckend gleichbleibende Ausbildung in ganz Bayern.
Im Rahmen der Jubiläumsfeier wurden neun Mitglieder für ihr langjähriges Engagement und besondere Verdienste ausgezeichnet. Herrmann betonte ihre wichtige Rolle bei der Aufrechterhaltung der öffentlichen Ordnung und der Kriminalprävention. Die Sicherheitswache sei ein "zentraler Baustein" der bayerischen Sicherheitsstrategie.
Die Initiative wächst weiter – mit aktualisierten Ressourcen und Schulungsangeboten für die Freiwilligen. Behörden heben hervor, wie sehr das Projekt die lokale Polizeiarbeit entlastet. Weitere Informationen zum Programm gibt es auf der Website der Bayerischen Polizei.






