Bayern führt Ganztagsbetreuung für Grundschulkinder bis 2027 schrittweise ein
Dörthe KrauseBayern führt Ganztagsbetreuung für Grundschulkinder bis 2027 schrittweise ein
Bayern baut die Kinderbetreuung für berufstätige Familien aus. Ab dem Schuljahr 2026/2027 müssen alle Kommunen an Werktagen eine betreute Betreuung bis 16 Uhr anbieten. Die Neuerungen führen zudem neue gesetzliche Ansprüche und Fördermittel ein, um die Gemeinden auf die Umstellung vorzubereiten.
Die Staatsregierung hat einen klaren Zeitplan für die schrittweise Einführung vorgelegt. Bereits im kommenden Schuljahr erhalten Erstklässler einen gesetzlichen Anspruch auf Ganztagsbetreuung. Bis 2026/2027 wird dieses Angebot auf alle Grundschulkinder in Bayern ausgeweitet.
Die lokalen Behörden müssen nun ihre Dienstleistungen an die neuen Vorgaben anpassen. Neben der täglichen Nachmittagsbetreuung sind sie auch verpflichtet, Ferienprogramme anzubieten. Für den Übergang stehen Fördermittel in Höhe von 461 Millionen Euro bereit.
In Missen-Wilhams hat der Gemeinderat bereits Maßnahmen ergriffen, um die Änderungen umzusetzen. Die Stadträte stimmten einstimmig für Richtlinien und eine Kostenstruktur, um die Einhaltung der neuen Regelungen zu gewährleisten.
Ziel der Reformen ist es, Eltern zuverlässigere Betreuungsmöglichkeiten während der Arbeitszeiten zu bieten. Mit den bereitgestellten Landesmitteln müssen die Kommunen ihre Pläne bis zum Stichtag 2026 finalisieren. Die schrittweise Einführung beginnt mit den Erstklässlern im nächsten Schuljahr.






