Bayerns defensive Schwächen vor Arsenal-Duell in der Champions League
Dörthe KrauseBayerns defensive Schwächen vor Arsenal-Duell in der Champions League
Bayern München vor Champions-League-Duell mit Arsenal: Defensive Sorgen vor dem Viertelfinale
Vor dem Champions-League-Viertelfinale gegen den FC Arsenal hat der FC Bayern München mit defensiven Problemen zu kämpfen. Obwohl die Münchner in dieser Saison die beste Abwehrbilanz der Bundesliga vorweisen, hatten sie in der Königsklasse wiederholt Schwierigkeiten bei Standardsituationen. Der ehemalige Torhüter Jens Lehmann erwartet ein enges Spiel, in dem Arsenals Stärke bei Standards eine ernste Herausforderung darstellen wird.
In der diesjährigen Champions-League-Gruppenphase zeigte sich Bayerns Defensive verwundbar: Neun Gegentore kassierte das Team, nur zwei Mal blieb die Abwehr ohne Gegentreffer, während Torhüter 28 Schüsse halten mussten. Ganz anders präsentiert sich die Bilanz in der Bundesliga: Hier ließ die Mannschaft in 25 Spielen lediglich 24 Tore zu – die beste Abwehr der Liga.
Doch gerade bei Standardsituationen könnte Arsenal Bayern vor Probleme stellen. Die Londoner erzielten in dieser Premier-League-Saison zehn ihrer 24 Ligatore per Standard – besonders gefährlich sind ihre weiten Einwürfe. Gegner versuchten sogar, durch das Näherrücken von Werbebanden an den Spielfeldrand Arsenals Würfe zu stören.
Sportdirektor Max Eberl fordert eine mentale Wende, um die Schwächen bei Standards zu beheben. Ex-Nationaltorwart Jens Lehmann hingegen rechnet mit einem Kopf-an-Kopf-Rennen und lobt Arsenals Abwehr als die "beste der Welt". Einen leichten Vorteil sieht er vor dem Hinspiel bei den Engländern.
Trotz der defensiven Bedenken bleibt Bayern offensiv eine Macht. Die Fähigkeit, aus verschiedenen Reihen Tore zu schießen, könnte entscheidend sein, um Arsenals starke Defensive zu knacken.
Das Viertelfinale wird zeigen, ob Bayern mit Arsenals Standardstärke zurechtkommt. Ein Sieg hinge davon ab, ob die Münchner ihre Defensive – besonders bei ruhenden Bällen – stabilisieren können. Am Ende könnte sich entscheiden, ob Bayerns Offensive die von Lehmann als "weltbeste" bezeichnete Abwehr der Gunners durchbrechen kann.






