Bayerns neue Heimatstrategie: Bürger fordern mehr Generationenverbund
Birgitta SchulzBayern wünschen eine engere Interaktion unter allen Generationen - Bayerns neue Heimatstrategie: Bürger fordern mehr Generationenverbund
Bayern startet große Bürgerbefragung zur Zukunft der Heimatstrategie
Mit einer umfassenden öffentlichen Konsultation will Bayern seine künftige Heimatstrategie gestalten. Beim jüngsten Heimatdialog.Bayern brachten über 2.600 Bürgerinnen und Bürger ihre Ansichten ein – ein Zeichen für das starke bürgerschaftliche Engagement. Viele sprachen sich für engere Verbindungen zwischen den Generationen und bessere Unterstützung gemeinsamer Projekte aus.
Beim Heimatdialog.Bayern beteiligten sich 2.614 Menschen aus der gesamten Region. Ihre Beiträge mündeten in rund 140 konkrete Vorschläge, die aus 1.342 Einzelstellungnahmen destilliert wurden. Ein zentrales Anliegen war dabei der Wunsch nach stärkerer generationenübergreifender Vernetzung.
Finanz- und Heimatminister Albert Füracker (CSU) betonte das große öffentliche Interesse. Die Bürgerinnen und Bürger wollten aktiv die Entwicklung ihrer Gemeinden mitgestalten, so der Minister. Ihre Rückmeldungen fließen direkt in die Überarbeitung der bayerischen Heimatstrategie ein, deren aktualisierte Fassung 2026 erscheinen soll.
Zu den wichtigsten Anregungen zählen der Ausbau generationenverbindender Initiativen in Kindergärten, Schulen und Seniorenzentren. Zudem wurden mehr generationenübergreifende Wohnformen und altersgemischte Wohnmodelle gefordert. Damit soll der Alltagsaustausch zwischen Jüngeren und Älteren gefördert werden.
Die gesammelten Vorschläge bilden nun die Grundlage für die Weiterentwicklung der Heimatstrategie. Geplant ist, Projekte, die Generationen zusammenbringen, künftig stärker zu unterstützen. Die überarbeitete Strategie, die 2026 vorgelegt werden soll, wird die Prioritäten der Bürger aus der Befragung aufgreifen.






