01 May 2026, 00:22

BDLI schafft neue Position: Startup-Beauftragter soll Luftfahrtbranche revolutionieren

Logo des Nationalen Quantenkordinationsbüros: ein blauer Kreis mit einem weißen Stern in der Mitte, umrandet von weiß und dem Text "Quantum Coordination" in weiß drumherum.

BDLI schafft neue Position: Startup-Beauftragter soll Luftfahrtbranche revolutionieren

Der Bundesverband der Deutschen Luft- und Raumfahrtindustrie (BDLI) hat eine neue Vorstandsposition geschaffen, um die Zusammenarbeit mit Startups zu stärken. Florian Seibel, Mitgründer von Quantum Systems, übernimmt die neu geschaffene Rolle als Startup-Beauftragter. Mit seiner Berufung soll die Kluft zwischen etablierten Luftfahrtunternehmen und aufstrebenden Newcomern der Branche überbrückt werden.

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Der BDLI vertritt über 260 Mitgliedsunternehmen mit rund 120.000 Beschäftigten und einem Jahresumsatz von 52 Milliarden Euro. Junge Unternehmen können Mitglied werden, wenn sie nicht älter als fünf Jahre sind, weniger als 100 Mitarbeiter beschäftigen und einen Jahresumsatz von unter 10 Millionen Euro erzielen.

Seibel bringt eine Kombination aus militärischer und ingenieurtechnischer Erfahrung in die Position ein. Bevor er Quantum Systems mitgründete, diente er als Offizier bei der Bundeswehr und studierte Luft- und Raumfahrttechnik an der Technischen Universität München. Unter seiner Führung expandierte Quantum Systems auf neun Standorte in sieben Ländern.

Michael Schoellhorn, BDLI-Präsident und CEO von Airbus Defence and Space, sieht in Startups einen entscheidenden Faktor für die Zukunft der Branche. Die neue Position soll innovative Geschäftsmodelle fördern, das langfristige Potenzial des Sektors aufzeigen und gemeinsam mit jungen Unternehmen den technologischen Fortschritt vorantreiben.

Als Startup-Beauftragter wird Seibel die Sichtbarkeit von Luftfahrt-Startups innerhalb des BDLI erhöhen und die Zusammenarbeit zwischen neuen und etablierten Akteuren der Branche stärken. Seine Berufung markiert einen wichtigen Schritt, um frische Ideen in die deutsche Luft- und Raumfahrtindustrie zu integrieren.

Quelle