Berlin ehrt Einsatzkräfte: Dank und Sorge über wachsende Gewalt gegen Retter
Dörthe KrauseBerlin ehrt Einsatzkräfte: Dank und Sorge über wachsende Gewalt gegen Retter
Berlins Schornsteinfeger, Feuerwehrleute, Polizisten und Regierender Bürgermeister Kai Wegner trafen sich in dieser Woche, um die Arbeit von Ersthelfern zu würdigen. Bei der Veranstaltung standen wachsende Sorgen über Gewalt gegen Einsatzkräfte im Mittelpunkt – gleichzeitig wurden Spenden für deren Unterstützung gesammelt.
Die jährliche Initiative, die nun bereits zum vierten Mal stattfand, wurde in der Lehrbäckerei der Berliner Konditoren-Innung veranstaltet. Unter dem Motto „Keine Gewalt gegen Retter – Schornsteinfeger sagen Danke“ sollte den Frauen und Männern an vorderster Front Dankbarkeit entgegengebracht werden.
Regierender Bürgermeister Kai Wegner nahm gemeinsam mit Vertretern der Feuerwehr, der Polizei und der Schornsteinfeger-Innung teil. Die Gruppe betonte die Notwendigkeit von mehr Respekt und Zusammenhalt – angesichts einer besorgniserregenden Zunahme von Angriffen auf Einsatzkräfte in den letzten Jahren.
Die Veranstaltung fiel zudem auf den Florianitag, der traditionell am 4. Mai als Festtag der Feuerwehrleute und Schornsteinfeger begangen wird. Im Laufe der Jahre hat die Initiative rund 10.000 Euro an Spenden eingeworben, die direkt an Rettungskräfte fließen.
Die Zusammenkunft unterstrich, wie wichtig der Schutz und die Wertschätzung von Ersthelfern sind. Angesichts der steigenden Gewalt gegen sie hoffen die Organisatoren, dass die Aktion die öffentliche Unterstützung und Anerkennung stärkt. Die gesammelten Spenden kommen jenen zugute, die ihr Leben riskieren, um andere zu schützen.






