03 May 2026, 20:13

Großostheim setzt Drohnen gegen Afrikanische Schweinepest ein – ab Oktober 2025

Ein Wildschwein steht im Amazonas-Regenwald zwischen Bäumen und verstreuten gefallenen Blättern.

Großostheim setzt Drohnen gegen Afrikanische Schweinepest ein – ab Oktober 2025

Behörden in Großostheim setzen ab 6. Oktober 2025 Drohnen zur Suche nach verendeten Wildschweinen ein

Vom 6. bis 10. Oktober 2025 werden in Großostheim Drohnen eingesetzt, um tote Wildschweine aufzustöbern. Die Maßnahme ist Teil der laufenden Bemühungen, die Ausbreitung der Afrikanischen Schweinepest (ASP) zu verhindern. Wie die Verantwortlichen betonen, handelt es sich dabei um eine rein vorsorgliche Aktion – bisher wurden in Bayern keine Fälle der Tierseuche nachgewiesen.

Die Drohnen-gestützten Suchaktionen werden vom Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) koordiniert und erstrecken sich über Großostheim sowie die umliegenden Landkreise. Ziel ist es, mögliche Ausbrüche frühzeitig zu erkennen, insbesondere entlang der Grenze zu Hessen, wo bereits präventive Kontrollen stattgefunden haben.

Lokale Schweinehalter wurden mehrfach geschult, um die Verbreitung der Krankheit zu verhindern. Sie wurden darauf hingewiesen, keine Fleisch- oder Wurstreste in freier Natur liegen zu lassen, da diese das Virus übertragen können. Zudem gelten klare Meldepflichten: Jedes aufgefundene tote Wildschwein muss umgehend dem örtlichen Jagdamt oder der Veterinärbehörde gemeldet werden.

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Der Landkreis ist auf solche Szenarien seit Langem vorbereitet. Spezialausrüstung wie Schutzkleidung und ein eigens eingerichteter Bergungshänger stehen für den Ernstfall bereit. Bereits in der Vergangenheit unterstützten Spürhundeteams ähnliche Suchaktionen in Risikogebieten nahe der hessischen Grenze.

Bisher wurde in Bayern kein Fall von Afrikanischer Schweinepest bestätigt. Die anstehenden Drohnen-Einsätze sollen diesen Status quo sichern, indem potenzielle Risiken frühzeitig erkannt werden, bevor sie eskalieren. Die Behörden sind bereit, bei Bedarf weitere Schutzmaßnahmen zu ergreifen.

Quelle