30 April 2026, 10:15

BMW revolutioniert autonomes Fahren und setzt auf KI für 40 neue Modelle

Moderner Glasturm-BMW-Hauptsitz in Frankfurt, Deutschland, mit Menschen vor dem Gebäude und einem Baum links.

BMW revolutioniert autonomes Fahren und setzt auf KI für 40 neue Modelle

BMW ist der erste europäische Autohersteller, der eine Zulassung für freihändiges Fahren mit bis zu 130 km/h erhalten hat. Gleichzeitig treibt das Unternehmen eine mutige neue Strategie voran: Entwicklerteams werden gestrafft und künstliche Intelligenz eingesetzt, um die Produktion zu beschleunigen. Unter neuer Führung plant die Marke, innerhalb von zwei Jahren 40 neue Modelle auf den Markt zu bringen.

Joachim Post leitet nun die Entwicklungsabteilung von BMW. Er ist überzeugt, dass das Unternehmen chinesische Konkurrenten bei der Fahrzeuginnovation überflügeln kann. Sein Team arbeitet an Projekten wie der Neuen Klasse und dem Panoramic Vision-System, um neue Branchenstandards zu setzen.

Um effizienter zu arbeiten, reduziert BMW die Zahl der Ingenieure pro Fahrzeug von mehreren Tausend auf etwa 1.000. Künstliche Intelligenz spielt dabei eine zentrale Rolle und hilft, die Produktentwicklung zu beschleunigen. Das erste Modell unter diesem neuen Ansatz, der iX3, soll bald erscheinen.

Gleichzeitig baut BMW seine Partnerschaften aus. Die Zusammenarbeit mit Qualcomm und Valeo konzentriert sich auf Fahrerassistenzsysteme und hochmoderne Sensoren. Für das teilautonome Fahren kooperiert BMW mit dem chinesischen KI-Unternehmen Momenta. Allerdings erschweren unterschiedliche Vorschriften in Europa, den USA und China die globale Skalierung autonomer Technologien.

Trotz dieser Herausforderungen bleibt BMW entschlossen, die Automation voranzutreiben. Die jüngste Zulassung für freihändiges Fahren bei hohen Geschwindigkeiten markiert einen bedeutenden Fortschritt in Europa.

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BMWs neue Strategie kombiniert KI-gestützte Entwicklung mit hochkarätigen Partnerschaften. Ziel ist es, in den nächsten zwei Jahren 40 Fahrzeuge auf den Markt zu bringen und gleichzeitig die Wettbewerbsfähigkeit zu stärken. Regulatorische Unterschiede könnten den Fortschritt beim autonomen Fahren bremsen, doch die Marke setzt weiter auf schnelleres Innovationstempo als die Konkurrenz.

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