BMW überholt Mercedes und wird Marktführer bei Luxusautos in den USA
BMW hat im dritten Quartal 2025 die Konkurrenz überholt und ist zur meistverkauften Luxusautomarke in den USA aufgestiegen. Der Erfolg des Unternehmens kam zustande, obwohl die Verkäufe von Elektrofahrzeugen rückläufig waren und das Unternehmen kürzlich eine Gewinnwarnung aufgrund von Marktproblemen in China und neuen US-Zöllen aussprach.
Im dritten Quartal 2025 setzte BMW in den USA 96.886 Fahrzeuge ab und sicherte sich damit die Spitzenposition unter den Luxusherstellern. Dies entspricht einem Anstieg von 25 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Mercedes-Benz verzeichnete hingegen einen Rückgang von 13 Prozent und verkaufte 73.500 Einheiten.
Besonders stark nachgefragt waren BMWs Plug-in-Hybridmodelle, deren Absatz um 37 Prozent stieg. Die Verkäufe reiner Elektrofahrzeuge gingen jedoch im selben Quartal um 16 Prozent zurück. Zu Beginn des vierten Quartals 2025 verfügte das Unternehmen in den USA über einen 28-Tage-Bestand an E-Autos – ein Indiz für einen Überhang an unverkauften Fahrzeugen.
Knapp hinter BMW folgte Lexus mit 91.609 in den USA verkauften Fahrzeugen im dritten Quartal. Das Modell TX verzeichnete dabei einen Absatzanstieg von 86 Prozent im Vergleich zum Vorjahr und trug damit maßgeblich zum globalen Ziel von 355.000 verkauften Fahrzeugen im Jahr 2025 bei.
Trotz der starken Verkäufe in den USA gab BMW eine Gewinnwarnung heraus und begründete dies mit Schwierigkeiten auf dem chinesischen Markt sowie den Auswirkungen der neuen US-Zölle auf die finanzielle Prognose.
Die Quartalszahlen von BMW zeigen ein gemischtes Bild: zwar starke Gesamtverkäufe, aber eine nachlassende Nachfrage nach Elektrofahrzeugen. Während die Marke in den USA wieder die Führungsposition im Luxussegment einnimmt, bleibt sie in anderen Regionen mit Herausforderungen konfrontiert. Lexus hingegen holt weiter auf – angetrieben durch die starke Nachfrage nach dem Modell TX.






