07 May 2026, 10:12

CDU kämpft mit drastischem Mitgliederschwund nach Rekordwachstum 2024

Gruppe von Menschen auf einem Gebäude mit einem Banner, einem Baum auf der linken Seite und Glasfenstern im Hintergrund, wahrscheinlich protestierend für die deutsche Regierung.

CDU kämpft mit drastischem Mitgliederschwund nach Rekordwachstum 2024

Die CDU steht vor einem drastischen Mitgliederschwund, der Befürchtungen einer massenhaften Abwanderung schürt. Generalsekretär Carsten Linnemann warnte, dass Zehntausende die Partei verlassen könnten, falls sich der aktuelle Trend fortsetzt. Der Rückgang folgt auf eine Phase des Wachstums im Jahr 2024, als die CDU die SPD als mitgliederstärkste Partei Deutschlands überholte.

Noch 2024 hatte die CDU einen deutlichen Zulauf verzeichnet und über 20.000 neue Mitglieder gewonnen. Dieser Erfolg machte sie vorübergehend zur größten deutschen Partei nach Mitgliederzahl. Doch bis 2026 kehrte sich die Entwicklung um: Die Austrittszahlen stiegen stark an.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Linnemann führt den Schwund auf die weit verbreitete Unzufriedenheit mit der Bundesregierung und Bundeskanzler Friedrich Merz zurück. Sollte sich der Trend fortsetzen, könnten Prognosen zufolge bis zum Ende der laufenden Legislaturperiode bis zu 50.000 Mitglieder die CDU verlassen.

Der rasche Wandel von Wachstum zu Rückgang unterstreicht die sich verschärfenden internen Herausforderungen der Partei. Bei anhaltendem Mitgliederschwund droht der CDU der Verlust ihrer Position als stärkste Kraft im Land. Die Mitgliederzahlen gelten inzwischen als zentraler Gradmesser für ihre politische Stärke.

Quelle