CSU-Politikerin wird neue Staatsministerin im Auswärtigen Amt
Ein langjähriges Mitglied des Deutschen Bundestags hat ein neues Amt als Staatsminister im Auswärtigen Amt übernommen. Die Ernennung trat am 6. Mai 2025 in Kraft und folgt auf Jahrzehnte politischer und beruflicher Erfahrung in Bayern und Berlin. Die Karriere umfasst Parteiführung, Verteidigungspolitik und europäische Angelegenheiten.
Der berufliche Werdegang begann 1997 bei der Gast Service AG, wo die Person bis 2000 in leitender Position tätig war. Es folgte ein Wechsel zu Krauss-Maffei Wegmann, wo sie zwei Jahre lang die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit verantwortete. 2002 absolvierte sie eine Weiterbildung zur Marketingfachfrau für Elektronik an der Bayerischen Akademie für Werbung und Marketing in München.
2003 trat sie der Christlich-Sozialen Union in Bayern (CSU) bei und wirkte bis 2009 als stellvertretende Leiterin für Politik und Parteiarbeit. Noch im selben Jahr zog sie in die Bundespolitik ein und wurde Mitglied des Deutschen Bundestags – ein Mandat, das sie seither ununterbrochen innehat.
Zwischen 2012 und 2015 kehrte sie als Dozentin an die Bayerische Akademie für Werbung und Marketing zurück. Ihre parlamentarischen Aufgaben erweiterten sich im Laufe der Zeit: Von 2014 bis 2018 fungierte sie als Sprecherin der CSU-Landesgruppe für mehrere Ressorts. Von 2018 bis 2021 verlagerte sie ihren Schwerpunkt auf die Europapolitik als Sprecherin der CDU/CSU-Bundestagsfraktion. Zuletzt leitete sie von 2021 bis 2025 die Verteidigungspolitik derselben Fraktion.
Die neue Staatsministerin bringt umfangreiche Erfahrungen in die Arbeit des Auswärtigen Amts ein – von Unternehmenskommunikation über Parteipolitik bis hin zu hochrangiger parlamentarischer Tätigkeit. Mit dem Amt vollzieht sich ein Wechsel von der Sicherheits- und Europapolitik zur internationalen Diplomatie.






