08 May 2026, 18:14

Damhirsch Erwin landet versehentlich im Schwarzwald statt in Bayern

Ein Reh, das durch einen bewaldeten Bereich auf einer Trailkamera läuft, umgeben von Bäumen, Pflanzen und trockenen Blättern, mit Text am unteren Bildrand.

Elk Erwin auf der wilden Gänseschau - Lief alles nach Plan? - Damhirsch Erwin landet versehentlich im Schwarzwald statt in Bayern

Ein Damhirsch namens Erwin, auch bekannt als Lord Fynn, sollte eigentlich vom Wildpark Pforzheim nach Bayern gebracht werden. Stattdessen landete er nach einem Verwechslung bei der Beförderung im Schwarzwald. Nun prüfen die Behörden, wie es zu dem Fehler kommen konnte und wer dafür verantwortlich ist.

Die Reise begann im Wildpark Pforzheim, wo die Mitarbeiter sicherstellen mussten, dass der aufnehmende Park die Bedürfnisse des Tieres erfüllen konnte. Vor dem Transport mussten sowohl ein Herkunftsnachweis als auch ein Transportdokument für den Hirsch vorgelegt werden. Nach EU-Vorschriften sind zudem ein Kompetenznachweis und eine offizielle Genehmigung für den Ferntransport von Hirschen erforderlich.

Laut diesen Regelungen war eine Erlaubnis des örtlichen Veterinäramts notwendig. Sobald der Hirsch ordnungsgemäß übergeben worden wäre, wäre die Verantwortung auf den Transportunternehmer übergegangen. Dieser gilt nun jedoch als Beschuldigter und könnte sich weigern auszusagen, was die Ermittlungen erschwert.

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Die Polizei befragt weiterhin alle Beteiligten, darunter auch den Transportunternehmer. Die genaue Ursache für die falsche Lieferung bleibt vorerst unklar, während die Untersuchungen andauern.

Der Fall zeigt, wie streng die Vorschriften für den Tiertransport über weite Strecken sind. Sowohl der Wildpark Pforzheim als auch der Transportunternehmer müssen rechtliche Schritte einhalten, um die Einhaltung der Bestimmungen zu gewährleisten. Unterdessen bleibt Erwin im Schwarzwald, während die Behörden über das weitere Vorgehen entscheiden.

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