14 April 2026, 10:13

Festnahme am Münchner Flughafen: Gefälschte Pässe und Schleuserbanden aufgedeckt

Menschen in einer Reihe an einem Flughafen-Sicherheits-Check-in, einige halten Taschen und Mobiltelefone, mit Säulen und Deckenleuchten im Hintergrund.

Festnahme am Münchner Flughafen: Gefälschte Pässe und Schleuserbanden aufgedeckt

Zwei türkische Staatsbürger wurden am Montag, dem 21. Juli, am Flughafen München festgenommen, nachdem sie versucht hatten, einen Flug nach Toronto zu besteigen. Die beiden Männer, 21 und 22 Jahre alt, waren aus Belgrad angereist und besaßen gefälschte Ausweisdokumente. Die Behörden haben sie inzwischen wegen mehrerer Straftaten angeklagt.

Die beiden wurden bei einer Routinekontrolle vor ihrem Abflug gestoppt. Beamte entdeckten, dass sie gefälschte kanadische Reisedokumente bei sich trugen, die zuvor als gestohlen gemeldet worden waren. Bei einer weiteren Überprüfung fanden sich zusätzliche gefälschte Ausweise, darunter ein französischer und ein polnischer Personalausweis, die von Dokumentenexperten als Fälschungen bestätigt wurden.

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Während der Befragung gaben die Männer zu, über soziale Medien Kontakt zu einer Schleuserorganisation aufgenommen zu haben. Berichten zufolge hatten sie jeweils etwa 15.000 US-Dollar für die illegale Reiseorganisation gezahlt. Beide hatten zudem vor ihrer Festnahme Asylanträge gestellt.

Die Bundespolizei am Flughafen München, die rund 1.600 Mitarbeiter beschäftigt, ist für die Grenzsicherheit, die Flugsicherheit und die Bekämpfung grenzüberschreitender Kriminalität zuständig. Als zweitgrößte Flughafen-Dienststelle der Bundespolizei in Deutschland spielt sie eine zentrale Rolle bei der Aufdeckung und Verhinderung solcher Straftaten. Den beiden Männern drohen nun Anklagen wegen Urkundenfälschung, des Gebrauchs falscher amtlicher Dokumente und illegalen Aufenthalts, während sie auf eine Entscheidung des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge (BAMF) warten.

Die Verdächtigen bleiben in Untersuchungshaft, während die Ermittlungen der Behörden weiterlaufen. Ihr Fall wird nun vom BAMF geprüft, das über das weitere Vorgehen in Bezug auf ihre Asylanträge entscheiden wird. Die Bundespolizei betonte die Bedeutung wachsamer Kontrollen bei der Erkennung gefälschter Reisedokumente an großen Verkehrsknotenpunkten.

Quelle