08 May 2026, 06:12

Fürther Fußballtalente retten Lebensraum im Spitalwald mit Naturschutzprojekt

Ein Fußballtor steht in der Mitte eines überfluteten Feldes, umgeben von Gras und Wasser, vor dem Hintergrund von Hütten, Pfählen, Bäumen, Fahrzeugen und einem klaren blauen Himmel.

Fürther Fußballtalente retten Lebensraum im Spitalwald mit Naturschutzprojekt

Junge Spieler der SpVgg Greuther Fürth haben an einem Naturschutzprojekt im Spitalwald von Langenzenn mitgewirkt. Im Mittelpunkt der Initiative stand die Renaturierung eines beschädigten Entwässerungsgrabens, um Wasser zurückzuhalten und die heimische Tierwelt zu fördern. Die Aktion ist Teil einer umfassenderen Partnerschaft zwischen dem Verein und dem Landesbund für Vogelschutz in Bayern (LBV).

Im Rahmen des Projekts brachten die Nachwuchskicker Holzpfähle und so genannte Faschinen – Bündel aus Ästen – im Graben an. Diese Konstruktionen verlangsamen den Wasserfluss und schaffen Ablagerungszonen, die den Bachgrund allmählich anheben. Langfristig verringert dies die Erosion und verbessert die Lebensbedingungen für Wasserlebewesen.

Die Maßnahme ist Teil des „Gewässer-Biotopverbunds Langenzenn“, der vom Bayerischen Naturschutzfonds gefördert wird. Ziel ist es, kleine Fließgewässer, Stillgewässer, Auen und Wiesen in der Region zu schützen und aufzuwerten. Die Faschinen dienen zudem als „Trittstein“-Habitate und ermöglichen Amphibien eine sichere Passage durch den Wald.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Die Zusammenarbeit zwischen der SpVgg Greuther Fürth und dem LBV begann 2024, wobei die Naturschutzorganisation als offizieller Umweltpartner des Vereins fungiert. Helmut Beran, Geschäftsführer des LBV, betonte die Rolle des Fußballs bei der Sensibilisierung für den Verlust der biologischen Vielfalt. Er hob hervor, wie die Einbindung junger Sportler in solche Projekte sie dazu motivieren kann, sich selbst für den Naturschutz zu engagieren.

Der renaturierte Graben kann nun Wasser effizienter speichern und bietet so Lebensraum für eine größere Artenvielfalt. Zudem stärkt das Projekt ökologische Korridore und kommt Amphibien sowie anderen heimischen Tieren zugute. Durch diese Kooperation hoffen sowohl der Verein als auch der LBV, bei jungen Menschen ein größeres Umweltbewusstsein zu wecken.

Quelle