Geheime Aufzeichnungen und Affärengerüchte: Das unbekannte Privatleben von Königin Elizabeth und Prinz Philip
Elwira SpeerGeheime Aufzeichnungen und Affärengerüchte: Das unbekannte Privatleben von Königin Elizabeth und Prinz Philip
Die Ehe zwischen Königin Elizabeth II. und Prinz Philip galt lange als eine unerschütterliche Partnerschaft. Doch hinter verschlossenen Türen sah sich ihre Beziehung hartnäckigen Gerüchten über Untreue und Spannungen ausgesetzt. Kürzlich bekannt gewordene Behauptungen deuten darauf hin, dass die Königin Aufzeichnungen über die angeblichen Affären ihres Mannes führte – während einige Biografen spekulieren, dass auch sie selbst Beziehungen unterhalten haben könnte.
Jahrzehntelang rankten sich Gerüchte um das Privatleben Prinz Philips. Eines der hartnäckigsten betraf Penelope Knatchbull, Countess Mountbatten of Burma, die 32 Jahre jünger war als er. Mitarbeiter sollen sie angeblich „Und Außerdem“ genannt haben, weil Philip sie stets in seine Einladungen einbezog. Die Affärengerüchte hielten sich beharrlich, auch wenn weder er noch sie sie jemals bestätigten.
Im Jahr 2020 kamen Berichte über die Frustration der Königin mit dem Verhalten ihres Mannes ans Licht. Die Biografin Ingrid Seward behauptete in ihrem Buch „Prince Philip Revealed“, er habe mit der französischen Schauspielerin Helene Cordet zwei Kinder gezeugt. Die Königin soll über die Veröffentlichung wütend gewesen sein. Einige Insider gingen sogar so weit zu behaupten, sie habe eine Akte mit mindestens einem Dutzend Frauen geführt, die mit Philip in Verbindung gebracht wurden.
Trotz der Belastungen blieb das Paar zusammen. Philip zog sich 2017 aus den königlichen Pflichten zurück und lebte fortan auf Wood Farm, einem Anwesen auf dem Sandringham-Gut, während die Königin in Schloss Windsor blieb. Sie gestattete ihm, seinen Leidenschaften nachzugehen – dem Kutschfahren, der Malerei und dem Lesen. Gegen Ende seines Lebens kehrte er an ihre Seite zurück, starb jedoch im April 2021 allein.
Die Spekulationen endeten nicht mit Philips angeblichen Affären. Der Royalexperte Andrew Lownie äußerte die Vermutung, Prinz Andrew könnte nicht Philips leiblicher Sohn sein, sondern das Kind des Rennstallmanagers der Königin, Lord Porchester. Andere deuteten an, Elizabeth selbst könnte als Reaktion auf das Verhalten ihres Mannes Beziehungen unterhalten haben.
Die Ehe von Königin Elizabeth und Prinz Philip währte über sieben Jahrzehnte, doch unter der Oberfläche blieben private Spannungen bestehen. Behauptungen über Untreue, geheime Aufzeichnungen und sogar Zweifel an der Vaterschaft hinterlassen ein komplexes Erbe. Ihre Geschichte bleibt eine von Pflicht, Durchhaltevermögen – und unbeantworteten Fragen.






