Justin Engel: Vom Tennis-Talent zum umstrittenen Shootingstar mit Kamm-Kult
Ben NetteJustin Engel: Vom Tennis-Talent zum umstrittenen Shootingstar mit Kamm-Kult
Justin Engel, ein 18-jähriger Shootingstar des deutschen Herrentennis, ist bei der diesjährigen Verleihung des Bayerischen Sportpreises mit dem Titel „Herausragender Nachwuchsathlet“ ausgezeichnet worden. Im Rahmen der Gala wurde auch der ehemalige Bayern-München-Chef Karl-Heinz Rummenigge geehrt, der in einer emotionalen Dankesrede die Veranstaltung bereicherte.
Engel, der vom Ex-Profi Philipp Kohlschreiber trainiert wird, hat sich in kürzester Zeit zu einem der meistdiskutierten jungen Talente der Szene entwickelt. Sein außergewöhnliches Können auf dem Platz steht außer Frage, doch jüngste Äußerungen seines Trainers über seine Eitelkeit sorgten aus unerwarteter Richtung für Schlagzeilen. Kohlschreiber verriet, dass Engel stets einen bestimmten Kamm für seine Frisur dabeihabe und sich gerne im Fitnessstudio in Szene setze.
Der Teenager räumte ein, dass die Bemerkungen übertrieben seien, und empfand sie als peinlich. Trotz des unangenehmen Moments bleibt Engel auf seinen sportlichen Werdegang und den Umgang mit medialen Pflichten fokussiert.
Bei derselben Veranstaltung wurde Karl-Heinz Rummenigge für seine Verdienste um den Fußball gewürdigt. In seiner Rede blickt er dankbar auf seine lange Karriere zurück und verlieh dem Abend eine persönliche Note. Unterdessen bleibt Alexander Zverev die unangefochtene Nummer eins im deutschen Herrentennis – doch Engels rasanter Aufstieg deutet darauf hin, dass er diese Position bald infrage stellen könnte.
Der Bayerische Sportpreis stand damit sowohl für etablierte Größen wie Rummenigge als auch für aufstrebende Talente wie Engel. Für den jungen Spieler geht mit der Auszeichnung auch eine Lektion im Umgang mit der öffentlichen Wahrnehmung einher. Seine Zukunft im Tennis wird davon abhängen, sein Können mit Professionalität abseits des Platzes in Einklang zu bringen.






