16 April 2026, 16:14

Kildes harter Kampf: Vom Sepsis-Drama zurück in den Ski-Weltcup

Titelbild von *Sporttime Magazine* (März 1996) mit Bildern von Skifahrern und Snowboardern sowie Text und Logos auf dem Cover.

Kildes harter Kampf: Vom Sepsis-Drama zurück in den Ski-Weltcup

Norwegens Skirennläufer Aleksander Aamodt Kilde kämpft um sein Comeback nach schwerem Sturz im Januar 2024

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Der Unfall hinterließ schwere Verletzungen, mehrere Operationen und anhaltende psychische Belastungen. Trotz aller Rückschläge bleibt der 31-Jährige entschlossen, bei den Weltcup-Rennen in Beaver Creek zurückzukehren.

Bei dem Sturz in Wengen zog sich Kilde eine ausgekugelte Schulter mit gerissenen Bändern sowie eine tiefe Fleischwunde am Wade zu. Ärzte mussten fünfmal operieren, um die Schäden zu beheben. Doch die Komplikationen blieben nicht aus: Die Wunden führten zu einer schweren Infektion, die schließlich in eine lebensbedrohliche Sepsis mündete.

Die Genesung gestaltet sich alles andere als einfach. Kilde leidet inzwischen unter Panikattacken, die oft durch normale körperliche Reaktionen während der Rehabilitation ausgelöst werden. Häufig wacht er nachts in Angst auf, die Infektion könnte zurückgekehrt sein. Seine Verlobte, die US-Skifahrerin Mikaela Shiffrin, steht ihm seit dem Unfall zur Seite.

Trotz aller Hindernisse gibt Kilde nicht auf. Sein Wille, auf die Ski zurückzukehren, ist ungebrochen – mit dem klaren Ziel, bei den anstehenden Weltcup-Rennen in Beaver Creek wieder an den Start zu gehen.

Kildes Weg zurück ist lang und steinig, geprägt von körperlichen Schmerzen und psychischen Kämpfen. Sein Comeback im Weltcup wird sowohl seinen Körper als auch seinen Geist auf die Probe stellen. Doch fürs Erste konzentriert er sich darauf, jedes Hindernis Schritt für Schritt zu überwinden.

Quelle