Kunigundendamm in Berlin wird acht Wochen lang zur Großbaustelle
Große Bauarbeiten am Kunigundendamm in Berlin beginnen am Montag, den 30. März
Am kommenden Montag starten umfangreiche Bauarbeiten am Kunigundendamm in Berlin. Die Deutsche Telekom verlegt dort ein neues Kabelrohr, was zu teilweisen Straßensperrungen und Verkehrsänderungen führen wird. Die Maßnahmen sollen etwa acht Wochen dauern; die vollständige Wiedereröffnung der Straße ist für den 8. Juni geplant.
In der ersten Phase wird der Kunigundendamm zwischen Bleichanger und Bughofer Straße teilweise gesperrt. Der Verkehr bleibt jedoch in beide Richtungen – geregelt durch provisorische Ampeln – aufrechterhalten. Fußgänger und Radfahrer können die Baustelle ohne Einschränkungen passieren.
Der auswärts führende Verkehr wird über die Marienbrücke, den Heinrichsdamm, den Rhein-Main-Donau-Damm und die Heinrichsbrücke umgeleitet. Der beliebte "Kunni"-Kiosk am Adenauerufer bleibt während der gesamten Bauzeit über den Kunigundendamm erreichbar.
Nach Abschluss der ersten Phase folgt für die verbleibenden beiden Bauabschnitte eine Einbahnstraßenregelung in Richtung Stadtzentrum. Anders als bei früheren Telekom-Projekten in Berlin – etwa in Moabit (2023) oder Charlottenburg (2024), die jeweils drei bis vier Monate dauerten – wird diese Phase aufgrund komplexer Verkehrsanpassungen und archäologischer Untersuchungen voraussichtlich sechs Monate in Anspruch nehmen.
Die Bauarbeiten enden mit der vollständigen Freigabe des Kunigundamms am 8. Juni. Bis dahin müssen Autofahrer, Radfahrer und Fußgänger mit Umleitungen und vorübergehenden Verkehrsregelungen rechnen. Ziel des Projekts ist die Modernisierung der lokalen Infrastruktur bei möglichst geringen langfristigen Beeinträchtigungen.






